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Vespa Reisen! Iberische Halbinsel; fahren satt (1994 F And E GBZ P


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#1 CDI

    Voyager 3


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Geschrieben: 28. Februar 2011 - 23:19

Nachdem meine Testfahrt 1992 und die erste Reise 1993 erfolgreich waren, dachte ich mir: "Noch bin ich jung, noch ist die Vespa jung, also fahren wir diesesmal etwas weiter fort". Also Karten besorgt und los ging es mit einer grob gedachten Reiseroute, die jedoch deutlich kleiner, als das Endergebnis war...


1. Tag
Eigentlich wollte ich ja schon Samstag losfahren, aber ich wollte noch eine Probefahrt mit dem Roller machen und gepackt hatte ich auch noch nicht...
So bin ich dann Sonntag um 9:30 Uhr aufgebrochen. Die Autobahn war sehr voll. Eigentlich wollte ich (wieder) nur bis Bad Hersfeld fahren, aber da mir das Fahren Spaß machte, wollte ich zur Jugendherberge in Gießen. Kurz vor Gießen gab es dann eine Vollsperrung: Campingstühle wurden 'raus geschafft, laute Musik, jemand hatte Bier dabei... Party auf der Autobahn! Der eigentliche Grund, warum ich Samstag los wollte, war der Verkehr in Frankfuhrt. Die Skyline von Frankfurt ist nicht zu übersehen (von der A7 sieht man bei Kassel übrigens den Herkules). Riesige Kabelstränge führen in die Stadt und die startenden und landenden Flugzeuge hängen wie auf einer Perlenkette. Nachdem ich dann noch einmal im Dieselsprühnebel eines Busses gefahren bin (Tankklappe war offen und der Tankverschluß fehlte), bin ich zwischen Darmstadt und Heidelberg kurz nach 18:00 Uhr in Zwingenberg angekommen. Es ist ein kleines Städtchen mit historischem Stadtkern, hohen Preisen und großen Wiener Schnitzeln. Aufgrund der Bewölkung war es leider schon relativ dunkel.

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Schlappekicker: Witzbolde oder selbstdemotiviernd?

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Schon damals gab es Vorwaschgang, Hauptwaschgang, Spülen.
Getrennt und angepaßt für Familien und Singlehaushalte.

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2. Tag
Als ich heute Morgen auf die Autobahn fuhr, war, war auf der Gegenfahrbahn der Stau Richtung Frankfurt. Als ich um 11Uhr zum Tanken auf eine Autobahntankstelle fuhr, war der Kassierer so geschockt - ich war bereits die 6. Vespa an diesem noch jungen Tag - , daß ich nur mit Mühe mein Wechselgeld bekam. Eigentlich wollte ich nur bis Freiburg fahren, aber Freiburg kenne ich schon und Mulhouse liegt so nah. Ich hatte aber nicht rechtzeitig abgebremst, sondern bin bei Besancion (ich hatte mich dort verfahren) und bin dann über die N83 über die Weinstraße des Juragebirges nach Lyon gefahren. In größeren Orten kann man sich als Pfadfinder versuchen und auf den Landstraßen gibt es nur eines: Vollgas! Als ich um 20Uhr bei der Jugendherberge eintraf, die ich sehr schnell fand, obwohl Lyon groß ist, habe ich gleich für zwei Nächte gebucht, damit sich mein Hals (Brustbeutel) und meine Ohren (Helm) erholen können. Da ich heute während der Fahrt nicht gesungen habe, bin ich auch fast nicht mehr heiser. Thermometer, die ich heute gesehen habe, zeigten 22-24°C, aber morgens ist es kalt und abends noch heiß. Also benutze ich den dünnen Schlafsack und lege eine "Pferdedecke" darüber.

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3. Tag
Nachdem das Frühstück landestypisch ohne Teller war und aus 10cm langen aufgewärmten Weißbrotstückchen bestand, habe ich die lange Unterhose liegen gelassen und den Pullover gegen ein T-Shirt getauscht. Je älter der Tag wurde, desto richtiger war meine Bekleidung, Das einzige, was man in Lyon sehen kann, ist das man das Weite gewinnt, denn es gibt nur ein römisches Theater (als Ruine) und ein paar Kirchen von ca. 1870. Das ist absolut alles! Bis auf die Frauen. Sie sind fast alle "klein", zart, schlank und nicht so "flach" wie die Pariserinnen. So habe ich dann 2 Stunden geschaut, was denn da des Weges kommt. Wäre ich an mein Gepäck gekommen, ich hätte mir Dijon angeschaut oder wäre weiter gefahren. Jetzt weiß ich wenigstens, warum ich hier so wenig Touristen sehe. Immerhin gibt es einen kostenlosen Stadtplan und an einigen speziellen Verkaufsständen gibt es für 2,9DM eine Tageskarte für Bus und Metro. Museen könnte man sich anschauen, aber bei der Hitze? Und als ich in einer der Kirchen war, hatte der Pastor eine dumpfe Stimme und die Orgelmusik war zum Fürchten und schon wurde jemand mit den Füßen voran und holzverkleidet aus der Kirche getragen...

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Blick zurück auf Lyon

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Bahnhof alt

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Bahnhof neu


4. Tag
Heute Vormittag bin ich von Lyon nach Avignon gefahren. Sicherheitshalber hatte ich T-Shirt und kurze Unterhose unter den Fahrklamotten angezogen und tatsächlich, die Vegetation wurde immer karger und trockener und die Temperaturen stiegen unangenehm (habe aber kein Thermometer gesehen). Zwischen Lyon und Avignon wird Obist (Kirschen, Apfikosen) angebaut und verkauft. In Avignon habe ich dann mit der Aufsicht des Campingplatzes "Bagatelle" abgemacht, daß sie auf meinen (mit dem ganzen Gepäck bepackten) Roller aufpaßt. Für Avignon reichen 1-2 Stunden allemal. Ob man nun auf der Brücke war... Aber für seine 10F bekommt man dann wenigstens eine frische Brise. Der Papstpalast (der Papst war früher hier, nicht im Vatikan!) wirkt wie ausgeräumt und die Kirche ist fast 100% dunkel und fast so aufregend wie eine U-Bahn Station. Anschließend bin ich zum Aquadukt (Gare du Pont) gefahren; statt Eintrittsgelder dieses mal Parkgebühren. Man kann auf dem Aquadukt übrigens nach eigenem Belieben herumklettern.

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Für das Ding gibt es das bekannte Kinderlied "Sur le pont d' Avignon..."

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Der Papstpalast von Avignon.

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Dann ging es weiter nach Nimes, wo die Jugendherberge schnell gefunden war. Anschließend habe ich mir dort alle Sehenswürdigkeiten angesehen. Nur beim "Kolosseum" war ich einen Hauch zu spät. 2h Stadtbesichtigung reichen auch hier. In Frankreich sieht man kaum japanische Autos. Außer Peugeot (ich war am Montag am Werk vorbeigefahren) und Citroen nur BMW, Golf und ein paar Polo. Rad fährt nur die Jugend und zu Fuß geht hier eh niemand. Dafür rasen alle wie die Verrückten; deshalb auf Land-/ Nationalstraßen bei mir Augen geradeaus und Vollgas. Die Jugendherberge von Nimes ist teuer, aber kann man vergessen. So mußte ich die Postkarten im Stehen schreiben und wegschließen kann man auch nichts. Zur Zeit sind noch sehr wenig Touristen unterwegs.

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zu Deutsch: Wasserverteiler

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ist auch nicht zu übersehen

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5. Tag
Heute morgen bin ich im klassischen 1/3 Mix (Land-, Bundesstraßen, Autobahn) nach Carcasson gefahren. Allmählich wird es zum Fahren zu heiß. Waren zwischen Lyon und Nimes Landschaft und Häuser wie in der Toskana, so kommen jetzt fast "Baum und Busch" durch "Gras und Geröll" ersetzen. Auf dem Weg in das landesinnere (Narbonne bis Carcasson) ist es wieder lieblich bergig geworden. Auf der Autobahn habe ich erstmals andere Vespafahrer getroffen, die auch zur Eurovespa wollen, aber die Finnen nehmen den direkten Weg (d.h. ohne Carcasson). Ich übernachte in Carcasson. Auf der Postkarte sind die beiden neuern Gebäude in der Mitte dieser Stadt die Jugendherberge. Und meine Vespa durfte ich auch mitnehmen, aber erst spät abends, als die Touristen fort waren. Das Theater ist wegen Vorbereitungen zur Saison geschlossen, die Kirche ist wie eine Betonhalle mit bunten Fenstern... Das Ganze ist also die lowcost Ausführung von Assisi, nur daß hier eine klare Ausrichtung fehlt. So gibt es vom Morgenstern, über Schwerter, Totenschädel (Gips) und Sonnenuhren Allesmögliche (Kräuter der Provence (Seife, Parfüm)) wie in Avignon. Und Coca Cola kostet z.B. das doppelte gegenüber einer Autobahntankstelle. Kein Wunder also, wenn Gäste aus übersee nicht mit ihrem Geld auskommen. Wieder ist eine Schulklasse in der Jugendherberge und keiner ihrer Lehrer spricht englisch! Dafür gibt es an der Rezeption eine riesige Glasschale (ideal zum Verstecken einer Marzipantorte), mehr als randvoll gefüllt mit Kondomen. Ich bin auf die Nacht gespannt.

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Warten auf Einlaß.

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Das Geländer ist an der Mauer, nicht nach außen!

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6. Tag
Heute vormittag bin ich nach Andorra gefahren. Andorra liegt 2000-2400m hoch und es ist trotz Sonnenscheins angenehm kühl hier. Was für uns Butterfahrten und Helgoland sind, ist für Franzosen und Spanier Andorra: (Luxus)Güter einkaufen. Der Unterschied ist hier nur, daß hier der Preisvorteil weitergegeben wird! Die Fahrt hierher und auf den Berg war sehr angenehm und interessant; LKWs konnte ich gut überholen und die Straßenbauarbeiter haben mir mit ihren Ampeln den Weg freigemacht und den Rücken frei gehalten (hinter mir auf Rot geschaltet). Jetzt fahre ich nur noch zur Eurovespa nach Girona.
Als ich gestern die Karte aus Andorra schrieb, dachte ich im Zentrum von Andorra zu sein, aber das eigentliche Zentrum ist auf der spanischen Seite von Andorra. Plötzlich wird alles auf spanisch benannt und man bezahlt mit Peseten. Und ein Verkehr; nur gut, daß das meine Eltern nicht sehen! An der Grenze wird jedes Auto gefilzt (Zollhallen wie in der DDR), aber Vespafahrer werden durchgewunken. Ich bin dann auf spanischer Seite auf der 152 nach Girona gefahren. In gut zwei Stunden begegneten mir nur zwei Autos und fünf Kühe. Hoch auf einem Berg gab es Benzin und Coca Cola eiskalt, serviert von einer jungen Frau in öliger Latzhose. Um 20 Uhr bin ich dann auf der Eurovespa eingetroffen, habe mich registrieren lassen, habe meine "Geschenke" in Empfang genommen (darunter ein Teller aus Ton!) und wurde zur Jugendherberge in der historischen Altstadt geleitet. Die Jugendherberge hat blöde öffnungszeiten (18 bis 1 Uhr) und am Wochenende 9 Uhr bis 16:30Uhr!


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7. Tag
So kam ich heute erst um 9:30 Uhr 'raus und erlebte gerade noch rechtzeitig die Eröffnung der Eurovespa 1994 und der Oldtimer-Ausstellung! Hier sind ca. 800 Vespen von Finnland bis Griechenland, USA (San Franzisco), Australien oder San Marino. Außer mit vielen Franzosen, kann man sich mit Allen unterhalten. In der Jugendherberge sind außer mir noch drei italienische Clubs. Am Nachmittag gab es eine Korsofahrt zum Bürgermeister. Ich glaube, das machen die nie wieder. Wir haben den ganzen Verkehr der Stadt lahmgelegt, es gab eine riesige Abgaswolke und es wurde gehupt, was die Hupe (oder der Kompressor) hergab. Ich habe noch nie so viele geöffnete Fenster in Spanien gesehen. Am Abend gab es dann das große Festessen in der Stadthalle. Nach einem dreifachen "Vespa roll" auf alle Verantwortlichen/ Organisatoren/ Unterstützer des Festes gab es Paella aus einer Pfanne von 2m Durchmesser, die mit einem Hubwagen auf Paletten hereingefahren wurde. Da ich mit Fisch so meine Probleme habe, habe ich dann nur den Reis mit Brötchen und Tafelwasser gegessen. Als zweiten Gang gab es eine "Girona Bratwurst" mit Tomatenweißbrot und Rosé Wein. Anschließend tanzten die Gigantes und deren kleineren Abkömmlinge. Danach gab es noch eine weitere Spezialität der stolzen und stets auf ihre Eigenständigkeit bedachten Katalanen: Pudding, der mit viel brennendem Alkohol zubereitet wird. Nach einer Musikgruppe begann dann die Preisverleihung. Als dann ein Mädchen vom Vespaclub Pforzheim in ihrem kleinen Schwarzen die Bühne erklomm, gab es einen solchen Begeisterungssturm, daß mir hinterher die Ohren klingelten. Sonst war der Beifall immer etwas mager gewesen, weil nur die Leute klatschten, die die Landessprache des Redners (spanisch/ englisch/ deutsch) verstanden hatten. Leider mußte ich das Fest nach dem Schampus um 0:30Uhr verlassen, da meine Jugendherberge von 1 bis 9 Uhr geschlossen ist und keine Schlüssel herausgerückt werden. übrigens: heute waren es 29°C im Schatten und 36-39°C in der Sonne.

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Niemand kann sagen, er hätte von Nichts gewußt.
Diese Fahnen hingen überall an der Hauptstraße von Girona
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Korsohalt vor dem Balkon des Bürgermeisters
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Parkplatz der Eurovespa. Kommen drei Deutsche Vespafahrer an. Sagt der eine zu den anderen: "Ich habe so einen Druck auf der Leitung, baut schon einmal das Zelt auf, ich fahre in der Zwischenzeit in die Stadt in 'nen Puff, sonst bin ich eh nicht zu gebrauchen". Ein älteres deutsches Paar, das das Gespräch mithörte, setzte seinen Weg kopfschüttelnd fort...

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man muß nicht jedes Deteil selbst erfinden

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keine öffentliche Party ohne diese Gigantes

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keine Ahnung, ob Villariba oder Villabacho die Pfanne reinigen mußte

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hier flambiert der Koch den Pudding persönlich

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wer Pudding mit Alkohol gegessen hatte, ließ die Vespa lieber stehen...


8.Tag
Heute vormittag war schon dermaßen viel los, daß ich nicht einmal weiß, ob wir einen Pokal gewonnen haben. Der offizielle Teil ging jedenfalls bis 4:30 Uhr und heute sahen einige bei der Ausfahrt zu einer Stadt/ Kloster sehr müde aus. Jetzt ärgere ich mich natürlich, daß ich nicht weiß, ob die nächste Eurovespa in GB/ F oder Griechenland stattfinden wird. Einer war übrigens mit einem Mofa aus München (Fahrzeit gut 60 Stunden) zur Eurovespa gekommen! Das erste womit er seine Kumpels begrüßte war nicht "Hallo", sondern "Fährt jemand mit nem Auto zurück und kann mich und mein Mofa mitnehmen?" Neben verlorenen Auspuffteilen ("Den Lärm hat auch an der Grenze Keinen interessiert") und dem wechselndem Tempo (Schrittgeschwindigkeit bergauf, 40km/h bergab) hatte auch er so einige Erlebnisse.
Nachdem sich fast alle heute nachmittag auf den Rückweg gemacht haben, bin ich noch einmal in die Altstadt gelaufen und habe mich als Fotograf und Fremdenführer - eine Stadtführung gab es gestern vom Vespa Club - betätigt. Morgen soll es dann weiter gehen; schließlich habe ich noch vier Wochen Urlaub vor mir.

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9. Tag
Ich von Girona aus immer die Küste entlang gefahren. Da selbst Barcelona außer einer Kirche nichts zu bieten hat, bin ich nur einmal hindurch gefahren (Was für ein Verkehr, insbesondere die unterirdischen Autobahnen) und habe mich dann in der Jugendherberge von Benicarlo niedergelassen. Der Strand ist nicht so besonders, aber man findet dort viele Muscheln und das Ufer fällt nur sehr langsam ab. So war ich dann Schwimmen und als ich dann am Abend die Vorsaisonpreise der Restaurants sah, bin ich kurzerhand in einen Supermarkt gestürmt und mich mit Brötchen, Wiener Würstchen "Winer", Cola und einer Tafel Schokolade eingedeckt. So habe ich dann auf der Promenade mein Abendbrot abgehalten. Außerdem mußte ich feststellen, daß Schokolade bei Wärme nicht schmeckt. Aber trotzdem: Es mußte einfach 'mal sein.

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10. Tag
Heute morgen habe ich für Verwirrung gesorgt. Jedoch nicht weil ich zur Zeit der einzige Besucher bin, sondern weil ich als Mann den Tisch abgeräumt und zur Küche gebracht habe. Als ich dann noch fragte, ob ich beim Abwasch helfen solle, dachten die Küchenmädels, sie wären im falschen Film...
Dann bin ich an der Küste weiter gefahren. In Sagunto gab es ein paar römische Steinbögen und und das wesentliche von Valencia kann man vom Roller aus bewundern. Es handelt sich lediglich um ein paar Gebäude, für die ich mittlerweile nicht einmal den Fotoapparat heraushole. Ganz Spanien scheint eine riesige Plantage zu sein. Alle Flächen sind mit Bäumen bepflanzt und die beige oder hellrote Erde unter den Bäumen ist nackt. Zusammen mit dem ständigen Wind ist das vielleicht der Grund, warum die Berge immer in beige/ rötlichem Dunst liegen und nie eine Fernsicht möglich ist. Die Gegend von Alicante ist ein einziger Schutt- und Müllabladeplatz und das über 20km. Schon weitem sieht man die Skyline (wie klein Frankfurt). Deshalb bin ich in die Stadt Elche, die Stadt der Dattelpalmen gefahren und habe dort zwei Stunden Rast in einem Park unter Palmen gemacht. Anschließend bin ich zur Jugendherberge von Murcia gefahren, Aber die diese ist nicht in Murcia, sondern in Korost, in einem Nationalpark in den Bergen. Die Jugendherberge ist also wunderbar gelegen und hat sogar einen Swimmingpool. Mit Nachtruhe ist jedoch nicht viel, denn eine Kindergartengruppe ist auch hier und die lieben Kleinen sind von 8 bis 13 Uhr und 17 bis 23 Uhr fidel, was bei der Hitze hier auch völlig OK ist.

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11. Tag
Heute vormittag bin ich von Murcia nach Mogacar gefahren. Es ist das östlichste der berühmten weißen Dörfer. Aber kann man dort etwas Besonderes entdecken? Die Gebäude/ Dörfer sind hier nämlich alle weiß gestrichen und die Gassen waren für Eselkarren vorgesehen. Immerhin hat man es hier geschafft mich zuzuparken, so daß ich mich über die Hinterhöfe zur nächsten Straße durchkämpfen mußte.
Weiter ging es dann nach Almeria, ähnlich "grauenvoll" wie Alicante. Im Norden Almerias ist es so trocken, daß einem die vertrockneten Büsche entgegengeflogen kommen. Außerdem gibt es dort zwei Westerndörfer. Es gibt zwar auch Vorführungen, aber die Gegend hier ist teuer. So geht es dann wieder zurück an die Küste und ich will mir ein Hotel suchen, aber die erste Stadt besteht nur aus Eigentumswohnungen und Neckermann Hotels. Die nächsten Dörfer liegen alle im Sandsturm. Die Landwirtschaft geht hier bis an den Strand und alles Gemüse (und Bananen?) liegt hier unter weißem Plastik. Im ersten Dorf hinter dem Sandsturm fand ich dann das Hotel Biariz für 2500Peseten pro Nacht. Zum Schwimmen war es zu stürmisch und der Strand war eh vermüllt und das, wo ich unbedingt baden wollte (ich wäre sonst eine andere Route gefahren). Immerhin steht der Roller in der Garage und ich kann beim Meeresrauschen einschlafen.

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Diese Riesenparkplätze sind zur Haupterntezeit (August bis Oktober) voll afrikanischer Tagelöhner mit ihren Autos und ihrem Gepäck.

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Mogacar, eines der weißen Dörfer

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Hier glänzt nicht das Meer, sondern
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Plastikgewächshäuser, soweit das Auge schauen kann.
Größer als Belgien und die Niederlande zusammen!

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12. Tag
Das Wetter hat sich heute wieder etwas beruhigt und so fahre ich die restlichen 111km über Mortil nach Granada. Kurz zuvor erreiche ich jedoch die Sierra Nevada (=schneebedecktes Gebirge). Diese Berge sind plätzlich wieder grün und selbst unten ist es im Schatten der Felsen auch ohne Meeresbriese angenehm kühl. Auf der Sierra Nevader lag nicht mehr so viel Schnee wie auf den Postkarten und die Auf-/ Abfahrt wird gerade für die kommende Weltmeisterschaft der Skiläufer autogerecht umgestaltet, so daß man hier problem los auf eine Höhe von 3400m fahren kann. Auf gut 2500m Höhe befindet sich eine Jugendherberge, aber sie hat nur im Winter zum Ski fahren geöffnet. Trotzdem nutze ich die Kühle um mit nacktem Oberkörper das neue unrunde Vorderrad (Pirelli SC28 Made in Brazil) gegen das Reserverad auszutauschen.

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Jugendherberge im Winter geöffnet, im Sommer geschlossen

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In Granada nehme ich mir einfach ein Hotelzimmer, Hotel Perla, von Männern geführt und für nur 2000 Pesetas direkt neben der Hauptpost. Keuchend kraxele ich anschließend zur Burg (625 Peseten Eintritt). Sie besteht aus drei Teilen: Alcazaba (Mauern und Türme), Palast Karl V (wird gerade mit Preßlufthämmern neu gestylt und der Alhambra (inklusive Generalife (Sommerpalast) (Wasserspiele und blühender, gut riechender Garten)). In der Alhambra gibt es zum ersten Mal etwas wirklich Tolles zu sehen. Bei einem solchen Sommersitz mußte der muslemische Herr sehr gut Kohle gehabt haben. Links von der Anlage liegen die Höhlenwohnungen der Zigeuner. Heute sind es Barsni Flamenco Tänzer/ Musiker, immer und nur dann, wenn ein Bus mit Touristen da ist. Außerdem gibt es in Granada eine besonders schöne Kathedrale. Und ich habe es geschafft innerhalb von nur zwei Minuten ein Gepäckgummiband (Made in Germany) zu kaufen (statt vorher 20 Minuten für einen einfachen Kugelschreiber). Und ich war in einem Feinkostgeschäft. Wegen der Schaufensterauslage. Und obwohl ich mein lila T-Schirt anhatte und die anderen im Geschäft (Kunden und Verkäufer) dunkle Anzüge anhatten. Dort gab es nämlich Haribo Goldbären, sogar mit blauen Bären!

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Die ganz rechte quatscht, die anderen hören zu?

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Blick von der Alhambra zurück auf Granada

13. Tag
Heute vormittag bin ich nach Antequera gerollert, wo sich unter Sandhügeln die größten (25m+6,5m*2,7m) aus Felsbrocken gehauenen Grabkammern befinden. Malaga, Marbeka und Torremolinos (Todesstraße) habe ich mangels Sehenswürdigkeiten links liegen gelassen, auch wenn die überlandstraßen sehr schlecht waren. Dann bin ich nach Ronda gerollert, um mir die sagenhafte Brücke über die Schlucht anzusehen. Die Brücke bekommt gerade einen neuen Straßenbelag. Hier im Innland sehe ich zum ersten Mal richtigen Ackerboden mit Weizen (schon abgeerntet) und Sonnenblumenfeldern. übrigens sieht man auch in Spanien kaum japanische Autos. So haben Landwirte häufig einen Landrover oder Lada Niva. Ich bin dann ab San Pedro (Golf- und Tennisclubs...) die Küste bis Algeciras, westlich von Gibraltar (13km) weiter gefahren und habe 7km hinter Algeciras an einem Berg die Jugendherberge gefunden. Die Jugendherberge hat ein Schwimmbecken, Sportplatz und Einzelzimmer. So habe ich mich hier für drei Nächte einquartiert. Wenn ich links von meinem Balkon schaue sehe ich Gibraltar undrechts die Häuser und Lichter und Berge von Afrika...

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Vielleicht wäre es mein letztes Foto geworden. Nach der Rast an einem mit Kiefern gespickten Berg. wollte ich weiterfahren, hatte es dann aber doch irgendwie gelassen und bin erst ein paar Minuten später weiter gefahren. Wenige Kurven später sah ich, daß ein Suziki Geländewagen aus dem Gegenverkehr die 90° Kurve nicht im Ansatz geschafft hatte, nach einer Flugstrecke das Feld durchflügt hatte und dort nun mit den Rädern nach oben lag. Zwischen diesem und der Straße hockte engstumschlungen ein junges Pärchen stumm, mit weit aufgerissenen Augen, kreidebleich und zitternd...

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Auf der Küstenschnellstraße kann man am einfachsten die Tickets für die Fähren nach Afrika kaufen.

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14. Tag
Heute bin ich - die Jugendherberge liegt ja direkt daneben - nach Gibraltar gefahren, was ich mit einem Auto nicht empfehlen möchte, da es dort sehr wenig Parkplätze gibt. Da Gibraltar eine Landzunge ist, geht das problemlos. Vor dem Zoll gibt es eine lange Warteschlange, außer für Rollerfahrer. Gleich nachdem man durch ist, überquert man die Lande-/ Startbahn des Flugplatzes! Bezahlen kann man in Peseten, Pfund oder DM. Das schöne an Gibraltar? Hier herrscht normaler Rechtsverkehr! Ich bin dann mit der Seilbahn gleich 'rauf auf den Berg und die Aussicht auf Spanien und Afrika genossen. Die Ostseite von Gibraltar ist steil und mit Plastik abgedeckt. Wenn man die Westseite herunterläuft trifft man die Tropfsteinhöhle St. Michaels Cave und auf die Affen, bei denen die "älteren" sehr träge sind, bis sie eine Banane entdecken... Im Unterschied zu Spanien haben hier alle Zweiräder ihren serienmäßigen Auspuff. Dafür hat hier kaum jemand einen Helm auf! Die meisten Frauen/ Mädchen tragen hier (Mini-) Rock, was sie aber nicht davon abhält Roller/ Motorrad zu fahren. Ich habe nicht nur die Gelegenheit genutzt englisches Weißbrot zu kaufen, sondern auch gleich Geld vom Sparbuch abholt. Man wird dann gefragt, ob man Gibraltar Pfund oder Britische Pfund möchte. Da der Kurs logischerweise eins zu eins ist und ich nicht weiß, ob ich das Geld aufbrauchen werde, nehme ich britische Pfund.

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Fotografieren darf man hier nicht, aber als der Zöllner sah, daß die Vespa mit laufendem Motor abgestellt hatte, war wieder alles OK.

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Blick auf Spanien.

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Blick auf den südlichsten Punkt Europas

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Blick auf Afrika

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Rückseite/ Meeresseite von Gibraltar

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Solange es den Affn gut geht, wird es Gibraltar gut gehen.
Deshalb werden immer auch ein paar Affen in Quarantäne gehalten

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Wer macht sich hier zum Affen?

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Die Start-/ Landebahn von Gibraltar, wo tatsächlich einiger Flugverkehr herrscht.

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Auf dem Original Dia kann man sogar die Vespa unten auf dem Parkplatz sehen.

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15. Tag
Auch wenn es viele nicht wissen: Der oberste Zipfel (und nicht nur der) von Afrika gehört zu Spanien (weshalb es mir unverständlich ist, warum sich die Spanier über Gibraltar aufregen). So bin ich heute, nachdem ich mich duch die ganzen Klötzchen und andere Abgrenzungen geschlängelt habe, mit denen in der Hauptreisezeit die kilometerlange Warteschlange gebildet wird, mit der fast leeren Fähre und der fest verzurrten Vespa über das spiegelglatte Mittelmeer nach Afrika in das spanische Gebiet um Ceuta und dann 'rein nach Marokko nach Tetouan gefahren.
An der Grenze muß man an Grenzleuten vorbei (spanisch und marokkanisch), dann ein Papier ausfüllen, dieses mit dem Paß abgeben und stempeln lassen, dann zum Zoll und Papiere für den Roller ausfüllen (gilt bei der Ausfahrt als Eigentumsnachweis!), den Zoll in das Fahrzeug gucken lassen und die Papiere vom Zollchef unterschreiben lassen. Dabei helfen einige Jugendliche/ Tourismusbeauftragte gegen ein kleines Trinkgeld, was trotzdem schmerzt, denn ich habe nur 50DM (zum Tanken) mitgenommen und auf der Rückreise gibt es ja noch einmal das selbe Spielchen und keiner von den 20 Schaltern (Beamter in dunklem Raum vor Computer mit grünem Bildschirm) ist beschriftet... So kam es, daß der erste jemals auf meinem Sozius platznehmende Mensch ein Marokkaner wurde, der mich für 1000 Peseten nach und Tetouan führte. Nach einem Zwischenstop bei einer Storchenkolonie und dem durchfahren von dieselgetränkten Kreisverkehren (auch bei Hitze immer schön randvoll tanken), haben wir die Altstadt mit ihrem Markt besucht und über die Häuser geschaut. Es gibt hier enorm viele Polizisten. Auf dem Bürgersteig gibt es noch immer das Spiel, wer bleibt drauf und wer muß auf die Straße ausweichen. Da ich in meiner Jacke Hartprotektoren habe, war die Sache für mich klar, aber die Marokkaner drehten sich verwundert reihenweise um, nachdem sie an mir vorbei waren. Zum Schluß landeten wir natürlich in einem Teppichgeschäft, wo ich mich dann nach 1,5h zu einem Kauf eines kleinen Rucksacks aus Kamelleder (eigentlich viel zu spröde) für 30DM (er wollte 12000 Peseten) überreden ließ. Zurück bin ich dann alleine gefahren und mußte einmal voll in die Bremse treten, weil sich ein Taxifahrer mit seinen Kumpels vor ihm unterhielt, dabei aber rückwärts auf die Hauptstraße fuhr. An der Grenze gab es wieder die gleiche Zollprozedur, nur diesmal zusätzlich mit Drogenhund in Spanien. Und wieder habe ich, weil es hier noch total leer ist (und Wochenende, deshalb auch kein Kauf von Briefmarken in Marokko oder Ceuta), kaum die Fähre gefunden.
Wegen Aufständischer im Riffgebirge hatten mir Zöllner und Polizei von einer weiteren Fahrt gen Süden bzw. nach Casablanca abgeraten, aber nach Casablanca fährt von Algeciras auch eine Fähre direkt. Trotzdem: Es wird wieder nordwärts gehen.

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Parkgebühren gibt es auch in Marokko (siehe Schild)

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Der Mann im "Bademantel" war mein Fremdenführer.

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über den Dächern ist vom Marktgewimmel nicht zu sehen oder zu hören.

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Sebta = Ceuta

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Grenze zwischen Marokko und Spanien auf afrikanischem Boden.

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Soll niemand sagen, die Vespa wäre nicht angeschnallt gewesen...

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16. Tag
Heute morgen bin ich durch den südlichsten Ort Europas - Tarifa - gefahren, nur 5km von der Jugendherberge entfernt. Die Gegend dort ist sanft hüglich (wie bewachsene Dünen, es herrscht dort sehr wenig Verkehr und es ist sehr windig, d.h. ein Paradies für Surfer und Wellenreiter. Für die vielen Windräder mag das zwar gut sein, aber ich hatte dort große Mühe, immer auf der Fahrbahn zu bleiben (selbst vor der Ampel stehend). Außerdem gibt es hier viele Pferde, Esel und Surfschulen und schönen Sandstrand. über Cadiz bin ich dann nach Sevilla gefahren. Zufällig fand ich dort das Informationsbüro für Touristen, wo man mir dann zeigt, wo sich sich die Jugendherberge - zurück, vierte Straße rechts - befindet. Trotz 1 1/2 stündiger Suche konnte sie weder ich noch Andere finden. Trotzdem war die Suche interessant. Ich sah die Wohnungen, die zur Expo 92 errichtet wurden, die sich aber jetzt keiner leisten kann (Ganze Stadtviertel stehen leer). Auf freien Flächen liegt der Bauschutt. Es gibt eine scharfe Trennlinie zwischen neu und alt. Was nicht fertig wurde (Bürgersteige, Verkehrsinseln...) wird wohl auch nie fertig. Ich bin dann in die Innenstadt gefahren und in einer von Männern geführten Pension (3000 Peseten pro Nacht) untergekommen. Es handelt sich um ein typisches Haus mit tagsüber offenstehender Holztür, ein paar Meter dahinter ein Metallgitter mit Klingel und dahinterliegendem Innenhof, bei dem gerade jemand durch das Dach gebrochen ist... Ich habe dann erst einmal Siesta gehalten und habe abends einen Bummel durch die Einkaufsstraßen, die oft mit Baumwolltüchern überdacht waren, gemacht.

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Eigentlich ist das Blechtier Werbung. Aber es stand so lange und wurde so dermaßen gut akzeptiert, daß es starke Proteste aus der Bevölkerung gab, als es abmontiert werden sollte. Und so steht es noch heute überall in der Landschaft und zählt als landestypisch.

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17. Tag
Ich habe gleich heute früh die Sehenswürdigkeiten von Sevilla abgehakt, denn auch die Sehenswürdigkeiten sind von 13 bis 17 Uhr wegen der Hitze geschlossen! Aber die Siesta ist ganz gut, geben die Spanier doch erst spät in der Nacht Ruhe. Die Kirche - sie ist einer der größten der Welt - ist sehr schön, aber leider nicht kühl. Der Palast Alcazar gleicht der Alhambra von Granada (gilt eigntlich auch für die Kirche), nur das die Räume - sie sind aus mehreren Epochen - abwechslungsreicher sind. Das Gebiet der Expo 92 holt sich die Natur zurück. Der Rest zerlegt sich von alleine und wirkt noch als Geisterstadt. Das einzige, was Bestand haben wird sind Busbahnhof, Flughafen und die Ringstraßen. Das Leben ist sehr teuer hier (Eis zB 50% teurer als an der Küste, 1l Orangensaft 2DM, eine Tafel Milka 3DM...). Da war ich mit meinen Haribo Goldbären von Granada für 3DM (250gr) noch gut bedient.
Heute morgen konnte ich zu meiner überraschung sogar heiß baden. Die Wasser- und Strominstallationen und alle anderen Handwerkerarbeiten sind an Pfusch nicht zu überbieten. Manch deutscher Handwerker wird dieses Land mit weißen Haaren verlassen. Die Hitze ist hier schwer zu ertragen; es fehlt der Mittelmeerwind!

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Plaza de Espana. Hier fand 1929 die iberoamerikanische Ausstellung statt

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Jedes "Bundesland" von Spanien hat sich hier mit Keramik dargestellt.

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Die Mestranza Stierkampfarena.

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Links ist das Expo 92 Gelände.

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18. Tag
Heute morgen bin ich zu den Tropfsteinhöhlen von Arcena gefahren. Die Führungen finden nur stündlich statt und es müssen 25 bis 30 Personen zusammenkommen, was dann auch nach einer halben Stunde Wartezeit und dem Eintreffen einer Schulklasse klappte. Die Höhlen und unterirdischen Seen sind sehr schön und die Führung dauerte eine gute Stunde und man steigt ständig treppauf oder treppab. Ich bin dann weiter zur portugisischen Grenze gefahren. Die Straßen sind fast alle neu und so geht es gut voran. Hier habe ich zum ersten Mal gesehen, daß es Bäume gibt, die nicht zu einer Plantage gehören. Hinter dr Grenze fällt sofot auf, daß das Land nicht mehr so intensiv genutzt wird. Bis nach Lissabon gibt es immer mehr Kiefern (teilweise als straßenüberdeckende Alleen) und vor Lissabonn gibt es regelrechte Korkeichenwälder und Postkarten aus Kork. Die Alten auf dem Land tragen schwarze Kleidung; die Frauen oftmals mit Hut wie in Südamerika. Wenn man von Osten nach Lissabon kommt, muß man über eine Brücke, die aussieht wie in San Franzisko (rechte Spur mit Metallgitter statt Asphalt). von drei Fahrspuren auf die Kassenhäuschen geht es zu, als wenn bei Aldi eine neue Kasse aufmacht. Dann geht es auf die zwei Spuren der Brücke. Alles unter lautstarkem Hupen, weil es gerade eine Preiserhöhung gab. Ich habe mir dann im Zentrum ein Einzelzimmer mit Doppelbett, Klimanlage und Fernseher genommen. Aber die Müllabfuhr kommt auch hier erst nach Mitternacht.

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19. Tag
Heute bin ich von 10 bis 23:30 Uhr durch die Stadt gelaufen. Ein Tag reicht, um alles Wichtige zu sehen. Fast nichts ist fertig (Kulturhauptstadt Europa '94), es wird noch viel gebaut, und es ist unglaublich, wieviel Müll hier durch die Gegend fliegt. Schuhputzer ist hier noch ein richtiger Beruf, aber meinen Sandalen zwecklos. Dadurch, daß es hier 1755 ein Erdbeben gab, sind die Straßen breit genut und die Häuser vom Grundriß her brauchbar. Leider wurde alles gebaut, aber nie wieder instand gesetzt. So sieht es hier dank fehlender Farben und bröckelndem Putz wie in der ehemaligen DDR aus. Die Gehsteige sind hier alle mit weißen Pflastersteinchen ausgelegt, in denen Muster aus schwarzen Granitsteinen liegen. Das sieht zwar toll aus, aber entweder fehlen ein paar Steinchen oder alles liegt voll Sand (Sandalen). Um sich nicht die Füße zu brechen, muß man ständig auf den Boden schauen. Einige Häuser sind noch mit den blauen bemalten Kacheln zu sehen. Diese gab es, neben sehr vielen Intarsienarbeiten, auch in Grenada. Die Straßenbahnliene 28 führt zu sehr vielen Sehenswürdigkeiten. Im Hafen wurden mir Hasch und Gold angeboten. Zwischen der Brücke und den "Wasserdenkmälern" steht in 5m Abstand jeweils ein Auto mit dem Blick auf das Wasser und einem Liebespaar als Passagieren. Nachts wird auf den Baustellen gearbeitet. Lissabon sollte man in zwei bis drei Jahren besuchen, wenn die Großbaustellen fort sind.

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Der Fahrstuhl. Man kann auch entspannt zwischen den Geschäften hochlaufen (falls man keine Frau dabei hat).

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Funktioniert natürlich nur, weil das Gefälle immer gleich ist.

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Terasse/ Park mit wunderschönem überblick über Lissabon

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eine der Haupteinkaufsstraßen mit Blickrichtung Fluß

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1966 fertig gestellt mit über einem 1km Spannweite und über 2km Länge (und 3,2km inkl. Rampen): Ponte 25 de Abril (Brücke des 25. April) oder wie man in Lissabon sagt: Die Ponte.
Bis zum Bau der Ponte Vasco da Gama im März 1998, außer den Fähren, der einzige Weg über den Tejo.

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Genau dieses Foto habe ich 2009 noch einmal wiederholt.

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Tram fahren ohne Ticket.

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Die blauweißen Kacheln gibt es hier überall; ganze Häuser sind damit verkleidet.

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Seit 1999 wurde unter die Brücke noch eine Trasse für die Eisenbahn hinzugefügt.

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Das Kolumbus Denkmal.

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Charles Lindberg kennt jeder, aber diesen Flug? Die USA waren im Marketing schon immer gut.

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Kleine Sommerresidenz für die Frau Gemahlin.

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20. Tag
Heute habe ich mich wiede auf den Rückweg gemacht. Von Lissabonn ging es - ohne noch einmal für die Brücke bezahlen zu müssen - nach Evora, eine besonders schöne Stadt in Portugal, leider nur mit alten, gammeligen Postkarten. Eine Kirche ist beispielsweise von innen mit blau bemalten Kacheln gefliest. Der Keller der Kirche steht zu einer Hälfte im Wasser, in der trockenen Hälfte sind Menschenknochen gestapelt. Ein Gang ist Mustern aus Menschenknochen verziert. Von der Terasse kann man bei gutem Wetter bis nach Spanien hineingucken; ein römischer Tempel (Bodenplatte und ein paar Säulen) steht hier herum und einiges mehr. Die Landschaft wechselte von Kork- und Kiefernwäldern zu Weizen- und Sonnenblumenfeldern und Plantagen. Ich verstehe dabei nur nicht, warum einfacher Orangensaft hier so extrem teuer ist, aber Lebensmittel und Eintrittskarten sind in Spanien und Portugal eh sehr teuer. Ich bin dann weiter über die Dörfer - übrigens sehr interessant (man sieht beispielsweise, daß Portugal sozialistisch war) - nach Badajoz gefahren. Man sieht, daß hier vor Kurzem etwas getan wurde, aber trotzdem sieht alles verwahrlost aus. Die Kirchen sehen wie Burgen (=Schutzkirchen mit Turm zur Frühwarnung vor dem Feind) aus. Das Hotel ist gut und es waren hier um 20:30 Uhr noch 37°C.

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"Korkeichenwald"

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Hinter den Säulen befindet sich die Kirche mit dem seltsamen Keller...

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21. Tag
Heute morgen bin ich bei 19°C (!) nach Merida gefahren. Auf der Schnellstraße lauerten mir zwei Polizisten auf, die aber nur nachsehen wollten, ob ich mit meiner Vespa auch auf eine Autovia darf. In Merida sollte ich laut Fremdenführern auf einer römischen Brücke einrollen, aber die ist nur noch für Fußgänger geöffnet. Weiter ging es dann nach Caceres, wo ich dann vor der üblichen Altstadtkulisse mein Mittag einnahm. über Plasenica ging es dann nach Salamanca, einer besonders schönen (alt und neu!) Stadt, wo ich mich erst einmal einquartiert habe. Wenn ihr in der Nähe seid, solltet ihr unbedingt einmal vorbei schauen, denn hier kann man streßfrei einen schönen Tag verbringen. Die Landschaft ist felsig und so weit mit Erde bedeckt, daß mal mehr oder weniger Felsen zu sehen ist. Heute gab es hier in Salamanca wieder eine Hochzeit während meiner Kirchenbesuche. Wie schon in Girona wurde das Brautpaar nicht aus der Kirche geführt; jeder geht - wie im Kino -, wann er will. Dieses Mal stieg das Brautpaar gleich in sein Auto und fuhr weg! Hoffentlich geht das Fußballspiel Spanien gegen Deutschland gut aus. Mein Roller parkt nämlich ungeschützt neben der Straße.

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Rathäuser und ihre Plätze sehen in ganz Spanien so aus.

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22. Tag
Heute vormittag bin ich wieder etwas südlich nach Avila gefahren und habe mir dort die mächtigen Stadtmauern mit den vielen Türmen angeschaut. Anschließend wollte ich auf der 103 Richtung Toledo fahren. Da die Beschilderung in Avila aber nicht ganz astrein ist (mit Richtungsschildern ist man in ganz Spanien extrem sparsam, insbesondere in Innenstädten) und die Straßenkarten des ADAC einen Fehler haben, bin ich erst einmal 20km in die falsche Richtung gefahren. Wieder auf dem richtigen Weg in der richtigen Richtung habe ich dann beschlossen Toledo auszulassen, denn mein Bedarf an alten Städten und Stadtmauern und Kirchen ist gedeckt. So bin ich dann nachmittags in Madrid eingetroffen. Zuerst habe ich das Viertel mit den Hotels nicht gefunden, dafür aber Madrid sehr gut kennen gelernt (zB Wohngebiete und das Universitätsviertel). Madrid liegt, mit einem kleinen Gebirge im Norden, in einer welligen Hochebene, so daß hier jedes Viertel auf einem Hügel liegt. Dadurch sieht man fast nichts von der Größe der Stadt. In der Altstadt habe ich dann für 3500 Peseten pro Nacht mein *** Hotel gefunden.

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23. Tag
Nachdem den gestrigen Nachmittag mit Siesta und den Abend mit fernsehen verbracht hatte, war ich heute den ganzen Tag auf Besichtigungstour. Nur zwischen 14 und 18 Uhr war wieder Siesta, denn dann waren es hier über 40°C. Abgesehen von den Museen (Prado...) gibt es hier kaum alte sehenswerte Baudenkmäler. Dafür ist die Stadt fast überall mit breiten Straßen und vielen Parks versehen. Auch die Preise sind hier wieder ganz annehmbar. Was mich immer noch wundert ist, daß es zB Haarschampoo erst ab 0,5/ 0,75l pro Flasche zu kaufen gibt. Vielleicht gibt es hier bedeutend weniger Singlehaushalte als bei uns? Heute vormittag habe ich in der Hauptpost wieder mit Geld eingedeckt. Die Post sieht toll (auch innen) aus, nur leider ist sie - wie zB die Oper - noch von einem Baugerüst umstellt. So gibt es noch sehr viele andere Bauten, die nicht historisch wertvoll, aber sehr schön anzusehen sind. Leider gab es in Spanien (abgesehen von der Ostküste und Granada) nur sehr wenig Trinkwasserzapfstellen, aber die Touristen revanchieren sich mit Bergen von Plastikflaschen, die alle Papierkörbe überquellen lassen. Pfandflaschen gibt es hier eh kaum.

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Puerta del Sol

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Plaza Mayor

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Almudena Kirche

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Königspalast

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Templo de Debod

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Leider in Renovierung. Hier wohnt nicht der König, sondern das Telegrafenamt. Und hier gibt es Geld vom Postsparbuch.

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Retiro Park. Wenn man mit seiner Freundin in der Großstadt allein sein will. Einfach ein Ruderboot mieten, wenn abends noch eines frei ist.


24. Tag
Heute habe ich Madrid verlassen (ging wunderbar) und dabei noch einmal die Neustadt durchfahren. Ich glaube, hier wird gerade an einem neuen Wahrzeichen, in Form eines umgedrehten V, über einer Einfallstrße gebaut. Irgendwie hat mir Madrid gefallen: nicht eng, kaum Müll, luftige, grüne "Bebauung" und für eine (Groß)Stadt sehr nette Autofahrer. Dann ging es durch das Gebirge im Norden bis nach Lerma. Dort habe ich einen Rundgang gemacht, zu Mittag gegessen und mich ein Stündchen vor das Rathaus gesetzt. Wie mir auch schon auf der Fahrt nach Madrid aufgefallen war, scheint die Gegend um Madrid relativ fruchtbar zu sein. Neben Weizen gibt es sogar kleine Wälder und die Flüsse führen noch Wasser. Nach der Mittagspause ging es dann weiter nach Burgos, einer Stadt mit Stadttor und großer Kathedrale. Bedeutend und schön von innen ist jedoch eine kleine Kirche nebenan. Untergekommen bin ich in der Nähe in einer kleinen Pension für 2500 Peseten pro Nacht. Ein Hotelzimmer für 50DM wäre wohl besser geween.

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Lermas Rathausplatz in der Mittagshitze

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Das Stadttor von Burogs.

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25. Tag
Heute vormittag bin ich von Burogs nach Pamplona gefahren, wo gerade der Stier los ist (das erinnert mich übrigens an den schwazen Stier hinter Algeciras, der mir am Straßenrand grasend einmal zunickte und dann - während ich auf ihn zufuhr - auf meine rote Vespa zutrabte, bis sie ihr Bewache - ein älterer Herr - blitzschnell am Seil griff und zur Seite zog, so daß ich gerade noch vorbei kam). Fast alle laufen hier in weißer Hose, weißem Hemd, rotem Gürtel und rotem Halstuch herum und sind lautstark vergnügt. Leider sind die wenigen Hotels und Pensionen ausgebucht, es sei denn, man akzeptiert Wucherpreise und/ oder nimmt das Zimmer für die ganze Woche. So habe ich mir dann das Treiben am Nachmittag angesehen (sonst gibt es nichts zum Ansehen, deshalb zB auch keine Jugendherberge) und bin dann auf der N135 Richtung Frankreich gefahren. Meine letzten Peseten habe ich in drei Prinzenrollen mit Haselnußfüllung und in eine Postkarte angelegt (ich hatte noch einige spanische Briefmarken auf Vorrat). Ich werde mich wohl jetzt bis zum Einbruch der Dunkelheit nördlich durchs Gebirge schlängeln. Der Himmel war außer in Pamplona und abends bedeckt. Morgens hatten wir 12°C und Mittags 25°C.

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Nachdem ich die spanisch/ französische Grenze überquert hatte - es gab nur ein Auto mit Zöllnern, nicht einmal Fahnen - bin ich nur bis St. Palais gefahren. Dort habe ich mich dann mit Weißbrot und einer Flasche Wein für das Abendbrot ausgestattet. Der Fußboden im Hotelzimmer war so schräg, daß man einfach alles fallen lassen konnte; es fand sich dann alles in der selben Zimmerecke wieder

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26. Tag
Heute morgen habe ich Peseten in Franc umgetauscht und ein Reisebür heimgesucht, in dem ich eine Angestellte eine gute Stunde beschäftigt habe. So bin ich erst gegen 11 Uhr losgekommen und habe auf kleinen Landstraßen die Pyrenäen verlassen um dann anschließend in der Ebene von Bordeaux zu landen. Da es in Bordeaux nichts zu sehen und nur eine sehr schlechte Jugendherberge gibt, bin ich bis Saintes, einer Kleinstadt gefahren und habe wunderbare Jugendherberge vorgefunden. Anschließend habe ich noch die Sehenswürdigkeiten abgeklappert. Hier in Saintes findet gerade ein internationales Folklorefestival statt, von dem gerade sehr schöne Musik zu mir herüber schallt. Außerdem mußte ich gerade feststellen, daß ich wohl wieder meinen Kugelschreiber verbummelt habe. Mal sehen, ob mir bis morgen das französiche Wort für Kugelschreiber einfällt. übrigens schien heute wieder den ganzen Tag die Sonne und es war 25°C warm.

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27. Tag
Heute bin ich nur 70km von Saintes nach La Rochelle gefahren. Als ich los fuhr war der Himmel bedeckt und schon nach wenigen Kilometern regnete es so stark, daß ich das Regenzeug anziehen mußte. Als ich bei der Jugendherberge ankam war es wieder trocken und den Rest des Tages schien die Sonne. Die Jugendherberge liegt am Yachthafen und somit zwischen dem Atlantik und der Innenstadt. Die Türme am Hafeneingang waren ursprünglich mit einer Kette versehen, um den Hafen abzusperren. Ansonsten ist nur noch das Rathaus (auf französisch "Hotel de Ville") sehenswert. Hier in La Rochelle gibt es gerade ein Filmfestival mit vielen Berühmtheiten, aber ohne jedlichen Rummel! Rund um den Hafen reiht sich ein Hafen an das nächste, manchmal unterbrochen durch einen Zeitschriftenladen. So kann man gut die Preise vergleichen, die Speisen betrachten und zwischen den verschiedenen Küchen wählen. Ich hatte mich für Pizza und einem Eis als Nachtisch entschieden. Am Abend habe ich dann meine Wäsche in der Jugendherberge gewaschen. Die Waschmaschine sah aus, wie die Schleuder meiner Oma und der Trockner lief zwar eine halbe Stunde, aber die Wäsche ist kaum trockener geworden. Anschließend habe ich mir dei "Welt" besorgt und endlich wieder einmal Zeitung gelesen. Nunja und nun ist es viertel nach zehn und ich sitze im Speisesaal und schreibe eine Postkarte. Achja: einen Besuch in Cognac kann man sich sparen. Ein Besuch lohnt sich, wie in der Champagne, nur, wenn man bei einem Hersteller an einer Besichtigung teilnehmen kann. Nebenan gibt es auch noch eine kleine Stadt mit A..., die zwar im Reiseführer erwähnt ist, aber einer schönen Aussicht nichts zu bieten hat. Jetzt muß ich mit dem Schreiben aufhören, sonst werde ich 'raus gefeudelt.

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28. Tag
Heute bin ich wieder ein kurzes Stück nach Nantes, durch eine mit flachen und welligen, mit Mais- und Sonnenblumenfeldern gespickten Landschaft, gefahren. Die Jugendherberge ist eigentlich ein Wohnheim für juge Arbeiter und somit habe ich jetzt ein Einzimmerappartment für 15 Franc (15DM) und 12 Franc Frühstück, in dem ich einmal in Ruhe eine Karte schreiben kann und in dem es einen Tisch, einen Stuhl und vernünftiges Licht gibt. In der Stadt selbst gibt es außer dem alten Stadtbild und einer Kirche, bei der 1972 das Dach lichterloh brannte, nichts zu sehen. In dieser Kirche gibt es aber einen besonders schönen Sarkofag und man kann sich kostenlos die Kirchenschätze ansehen und zu einer Ausstellung in die Gruft steigen. Nachdem ich gestern wieder auf eine Beerdigung geraten war, war heute wieder eine Hochzeit an der Reihe. Braut und Bräutigamm mußten nicht nur einmal ja sagen, sondern auch einmal zusammen. Außerdem haben beide abwechselnd eine Rede gehalten, die vom Publikum beklatscht wurde. In der Stadt gibt außerdem noch ein kleines Schloß mit Wassergraben, bei dem es ein internationales Fest (Marokko, Indien, Vietnam) mit Handwerks-, Freßständen und Jongleuren/ Artisten gibt. Ein Sängertrupp probt hier gerade vor dem Wohnheim. Vorhin habe ich Zuhause angerufen und von meiner Schwester erfahren, daß sie und meine Eltern seit einer Woche ohne Heizung, sprich ohne heißes Wasser sind und die neue Heizung erst nächste Woche kommt. Jetzt steht die Sängergruppe samt Instrumenten auf dem Flur vor meiner Tür und bringt dem Mädchen von der anderen Flurseite ein Ständchen. Mal sehen, wie die Nacht wird.

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29. Tag
Heute bin ich von Nantes über Rennes nach Saint Malo gefahren. Saint Malo hat einen Fährhafen für Fähren nach Irland (leider ausgebucht) und die Kanalinseln und einen Yachthafen und je nach Ebbe und Flut einen mehr oder weniger breiten Sandstrand. Bei Ebbe haben sich viele "Pfützen" gebildet, die ideal zum Plantschen von kleinen Kindern und Hunden sind. Aber mittags ist die Sonne so stechend, daß man lieber bis zum Abend wartet, was ich auch gemacht habe, indem ich Zeitung gelesen, beim Billard zugesehen und und eine Entdeckung gemacht habe. In einem Automaten gab es Haribo Goldbären, die hier etwas weicher und klebriger und mit künstlichen Farbstoffen sind. Dieses Mal bin ich an einer Kombination aus Arbeiterwohnheim und Jugendherberge gelandet. über 80% der Gäste sind deutschsprachig und knapp 18 Jahre alt, so daß für Stimmung gesorgt ist. Heute abend haben sich dann diese 80% zum Fußballspiel gegen Bulgarien vorm Fernseher versammelt. Die meisten und lautstärksten Kommentare kamen von den Frauen. Der Ergebnisfrust wurde dann mit Volleyball, Tennis, Basketball oder Gesprächen bis tief in die Nacht abreagiert. Dann ging es in die Betten mit den kunststoffüberzogenen Matrazen, aber man hat so seine Tricks.

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30. Tag
Nachdem es heute um 8 Uhr Frühstück gab (1 Brötchen, Butter, Erdbeermarmelade, Kaffee und Orangensaft) bin ich 50km immer der Küste entlang nach Mont Saint Michel gefahren, um einmal dieses besondere Dorf mit seiner Kirche anzuschauen. Als ich kam, war der Parkplatz davor noch fast leer und es begann gerade zu ebben, so daß ich das Ganze einmal mit und einmal ohne Wasser sah. Eine Parkplatzanweiserin wollte nicht, daß ich bei den Autos parke, aber da ich (und andere Zweiradfahrer) weder ihre Gesten, noch französich verstand und sie schon gar nicht englisch konnte, gab sie resigniert auf. Um zur Kirche zu gelangen muß man erst durch das Tor bei den Türmen hindurch und dann durch die ganze Stadt, so daß man erst einen halben Kilometer an Andenkenlädchen und Restaurants vorbei gehen, bevor man ein paar Treppen erklimmen muß und dann die Kirche erreicht, wo man einfach für 13DM eine Eintrittskarte kauft und dann durch die Kirche und Nebengebäude laufen kann. Ohne Reisegruppe mit Führung sieht man allerdings nur die Hälfte, so daß ich mich kurzerhand ungefragt einer britischen Reisegruppe angeschlossen habe. So habe ich mich dort gut drei Stunden aufgehalten, bevor ich den Rückweg angetreten habe, auf dem ich mich noch einmal verköstigt und den Roller aufgetankt habe. Tja und nun schreibe ich die Tageskarte und werde gleich schwimmen gehen (Luft 28°C, Wasser 19°C).

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Nachdem ich die tägliche Postkarte geschrieben hatte, hing an meinem Sechsbettzimmer ein Zettel und der Raum war noch abgeschlossen. Also hin zur Rezeption und gefragt, was los ist. Antwort: Ich hätte nur für eine Nacht reserviert und bezahlt. Da habe ich dann meinen Kassenbon gezückt und dann wurde nach einem neuen freien Bett gesucht, dann hieß es "Sorry, we made a mistake!" und dann traten beide Damen mit meinem sämtlichen Gepäck hinter der Rezeption hervor und schleppten es zu meiner neuen, besseren Schlafstätte!
Das Schwimmen war dann auch nicht das Gelbe vom Ei. Das Wasser war voller Algenteile verschiedenster Art und so kam ich mir vor, wie in einer Gemüsesuppe.
Es ist übrigens interessant, um wieviel länger zur Zeit die Tage werden, wenn man gen Norden reist.

31. Tag
Als ich heute morgen an den Stadtmauern von Saint Malo vorbei fuhr, war alles in dichten Nebel gehüllt. Die Landschaft war, wie auf der Fahrt nach Saint Malo, wie in Schleswig Holstein. Als ich dann um 11 Uhr einmal meine Vespa betankte, war der Himmel plötzlich grau und geschlossen, was sich auf den restlichen 30km Fahrt nach Morlaix aber wieder legte. Die Jugendherberge dort liegt an einem Hang und hat zur Straße nur eine kleine Tür und zwei Fenster, aber man hat extra ein Hinweisschild an der Jugendherberge angebracht, so daß man nicht vorbei fährt. Mein Gepäck konnte ich gleich in der Jugendherberge lassen und so bin ich dann mit freien Händen durch die Stadt gelaufen, in der es Kirchen und ebenfalls besonders windschiefe Fachwerkhäuser gibt, was man sich aber locker in einer Stunde ansehen kann. Leider werden die Rezeption und Zimmer erst um 18 Uhr geöffnet und so verbringe ich die Zwischenzeit mit dem Schreiben einer Postkarte. Und ich sehe zu, wie sich unter der schwarzen Sitzbank eines in der prallen Sonne geparkten Plastikrollers, das Fläschchen mit dem Reifenpannenschaum ganz ganz gemächlich entleert und ihn so zu einem angeketteten, modernen Kunstwerk macht. Nachher werde ich mich noch einmal aufraffen und mich für das Abendbrot und die Fahrt morgen eindecken und die Postkarte einwerfen.

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32. Tag
Da ich noch eine Woche Urlaub habe, und schon in Brüssel/ Luxemburg/ Holland gewesen bin, habe ich mich kurzerhand samt Roller auf einer Fähre nach Cork (Irland) eingeschifft, auch wenn ich dafür schon um 5 Uhr aufstehen mußte. Um 6 Uhr habe ich dann in der Morgendämmerung den 25km langen Weg zum Hafen gefunden, wo dann auch wie versprochen mein Ticket bereit lag und um 7:00 Uhr war dann Einschiffen wie auf der Fähre nach Marokko und um 8:30 Uhr statt 8 Uhr ging es dann los. Schon vor der Fähre habe ich neben zwei Franzosen und einem berner Motorradfahrer, noch einen deutschen Motorradfahrer aus Kaiserslautern kennengelernt. Er kam völlig hektisch, nervös, sein Gepäck überprüfend und nach seinen Handschuhen suchend in der Warteschlange an. Nicht nur er, sondern auch seine "B&B Eltern" hatten verschlafen. Das Motorrad war hinten bei ihm im Haus geparkt. Also war er in die Klamotten gesprungen, hatte hastig das Gepäck verladen und ist dann mit laufendem Motor quer durch Küche und Wohnzimmer aus dem Haus gefahren und zum Hafen gejagt! Die werden wohl nie wieder an Zweiradfahrer vermieten. Mit ihm habe ich dann fast die ganze Fahrt bis 23 Uhr (0 Uhr französischer Zeit) verbracht. Das Wetter war sonnig und im Windschatten konnte man gut draußen sitzen. Von den langen Wellen, die das Schiff runter gerollt ist, ist sehr vielen übel geworden. Das Billigste im Dutyfree Shop/ Supermarkt war eine 300g Milka Schokolade für gut 9DM! Eine solche stellte dann meine Tagesration dar, da ich mir von meinen restlichen Franc in Morlaix nur Getränke und Frühstück hatte kaufen können. Die Fähre war nur etwas größer als unsere Butterschiffe und wenn man nicht Unmengen von Geld ausgeben wollte, konnte man nur dösen, sonnenbaden oder fernsehen. Beim Ausschiffen war es dann gerade dunkel geworden. Eine Zollkontrolle gab es nicht. Wir mußten nur, wie bei der Einschiffung, den Paß vorzeigen. Etwas schwierig war dann der Linksverkehr, aber immer wenn einer zur falschen Seite driftete, hupte der andere, so daß es zu keiner gefährlichen Situation kam. Zusammen haben wir dann eine B&B Unterkunft gesucht. Die ersten fünf waren alle ausgebucht und ich dachte schon, meinem Roller geht der Schmierstoff aus, als ich dann gegen Mitternacht eine wunderschöne B&B Unterkunft für 12 Pfund fand. Die Motorräder wurden im Garten verschlossen (damit der kaiserslauterne Motorradfahrer nicht wieder mit laufendem Motor durchs Haus fahren mußte). Da die Hunde keine Motorräder mögen, wurden sie bei lauter Musik (bis zu unserer Abfahrt!) in ein Zimmer gesperrt.

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Gleich können die Hunde wieder 'raus.
Und gleich in der Nähe gibt es eine gute Tankstelle.


33. Tag:
Am Morgen gab es dann irisches Frühstück: 1. Cornflakes und Milch, 2. heiße Würstchen und 2 heiße Scheiben gekochten Schinken und 3. Toastbrot mir Marmelade. Als Getränk gab es Orangensaft und Tee oder Kaffee. Als wir dann losfahren wollten (getrennte Routen) war es heftig am Regnen. Als wir alle Regensachen anhatten, war es bis zum Abend wieder trocken. Lange Unterhosen und Pullover hatten sich auf der Fahrt (halb Innland, halb Küste) gelohnt. Der Verkehr auf den Bundesstraßen war wild, aber der Linksverkehr machte keinerlei Probleme mehr. Die Fahrerei zwischen den Hecken und den Felswänden, statt Knicks, war lustig, weil man nie wußte, wo man war und wohin es geht. In Dublin habe ich dann eine B&B Unterkunft nur für eine Nacht gefunden. Aber das soll laut Vermieterin reichen.

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34. Tag
Weil mir die Vermieterin in einem anderen Zimmer noch ein Bett anbieten konnte, bin ich noch einen kompletten Tag in Dublin geblieben, so daß ich erst morgen nach England übersetzen werde, was auch ganz praktisch ist, weil ich sonst um 1Uhr morgens in England angekommen wäre und dann gibt es weder ein Bett, noch Sprit. So hatte ich genug Zeit mir das Fährticket zu besorgen und die Stadt und ihre Anwohner zu betrachten. Auch wenn es hier nichts altes gibt, so sind die Sehenswürdigkeiten doch schön (1 Pfund Eintritt pro Kirche, sonst bis zu 3 Pfund). Besonder schön war das "Book of Kells", bei dem jede Seite komplett verziert ist (wenn auch der Text in gälischer Sprache ist). In einer Kirche wirkte und liegt begraben der Schriftsteller Swift (Gullivers Reisen) und bei Guiness gibt es statt einer Brauereiführung einen Film und ein "kostenloses" Glas Guiness. Die Iren sind irgendwie komisch: Autos fahren sie links (es gilt trotzdem Vorfahrt rechts vor links), als Fußgänger gehen sie am liebsten rechts, aber nicht alle und so hektisch, daß es hier immer ein riesen Gewühl gibt und auch als Radfahrer tendieren sie nach rechts. Während ich meine tägliche Postkarte schlieb, liefen Scharen junger Leute zur Innenstadt (die Fußgänger gehen hier sehr schnell). Ich dachte schon es gäbe irgendwo eine Demo, Riesenkeilerei oder Freibier, aber es war einfach nur Freitag und somit Pub- und Tanzzeit. Und die ist sehenswert, denn die Mädels hier stehen den Jungs beim Saufen, Gröhlen und Raufen in nichts nach! Die letzten sind mir heute um 8 Uhr entgegen gekommen, als ich zur Fähre fuhr.

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Half Penny Bridge, benannt nach seiner Benutzungsgebühr. Nicht nur Touristen werden ausgenommen!

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Geschäfte sind fast immer schrill bunt. Britisch Style eben.

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Katze läuft hinter Maus her. Maus läuft in Kamin. Katze auch. Katze klemmt fest. Erst als der Kamin abgerissen wird, werden beide befeit...

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Das Bild machte der Pastor persönlich. So als Dienstleister.

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Zwei Hitzköpfe konnten sich nicht einigen. Zum Schluß hat einer ein Loch in die Tür gehackt und als Zeichen guten Willens und des Friedens wegen seinen Arm durchgereicht. Der andere hätte ihn abhacken können...

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humane öffnungszeiten

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Schlangestehen statt dränglen; englisches Fairplay.

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Auf jeden Fall wichtig ist die individuelle Haustür in Top-Zustand.

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Irisches Reihenhaus wie bei unseren Bergarbeiter Siedlungen

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über diese Kanäle wurde zB Kohle transportiert.
Heute kann man als Tourist ein Boot mieten und so reisen.


35. Tag
Püngklich um 8 Uhr ging es zum Hafen. Mit der Fähre bin ich dann bis 14 Uhr nach Holyhead in England gefahren. Auf der Fähre habe ich dann irisches Pfund in Englisches Pfund getauscht, obwohl es in England egal war, womit ich bezahlt habe (Ich hatte ja auch noch Münzen aus Gibraltar). Diese Fähre war etwas größer als die Letzte, aber außer Geld ausgeben konnte man da nichts machen. Nach dem Nieselregen bei der Abfahrt wurde ich in GB mit Sonnenschein empfangen. Während in Irland die Landschaft nur eine Mischung aus Schleswig Holstein und dem Harz war, so war die Landschaft hier bis 20km vor Shrewsbury wunderprächtig: Eine steinige Küste mit schäumendr Brandung und dahinter tiefgrüne Wiesen; zuerst flaches Land, später ein toller Gebirgszug mit Schafen, Touristen, Campingplätzen und kurvigsten Straßen. Im flachen Land haben die Straßen leider beiderseits Felssteinwände, aus denen ab und zu eine Motorhaube kommt, so daß man nicht einfach für ein Foto anhalten kann. Zur Kaffee und Kuchenzeit bin ich dann in Shrewsbury angekommen und habe dann in einer B&B Unterkunft einer Witwe für 15 Pfund ein Ruhelager für meine Vespa und mich gefunden. In der Stadt gibt es neben einem großen Park noch eine Kirche mit schönen Fenstern und einige weniger prächtige Fachwerkhäuser. Und was mir auffällt: Plötzlich gibt es keine jungen Frauen mit Kindern mehr. Kennt die katholische Kirche den Trick mit der Fähre nicht?

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Ein Haus wird immer wieder den Wünschen seiner Bewohner neu angepaßt.
Cool sind auch die außen liegenden Leitungen, falls es einmal richtig kalt werden sollte...

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Strom? Münze einwerfen und Rad drehen.
Immerhin gab es hier eine echte deutsche Schukosteckdose!

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36.Tag
Heute bin ich über die mittelhäßliche Industriestadt Birmingham (Die alten Fabriken, zB Dunlop, sind allerdings prachtvoll.) und Rugby nach London gefahren. Auch die Engländer schaffen es nicht, mich über ihre Autobahnen fahren zu lassen, ohne zu überprüfen, ob ich das denn auch darf. Ich darf! But please very, very carefully. We really can not recommend that! Vor London dachte ich mir, daß ich auf die Ringstraße fahren könnte und dann auf der Straße, auf der ich später die Stadt verlasse, ein wenig Richtung Innenstadt fahre und mir dort ein B&B suche, denn schließlich gibt es in London Bahn und Bus. Es war aber weit und breit kein Haus mit B&B zu finden. Selbst bei meiner dreistündigen Innenstadttour, bei der ich schon einmal alle touristischen Höhepunkte in Augenschein genommen habe und über berühmte Plätze und die "Tower Bridge" gefahren bin, habe ich weniger als ein dutzend Hotels gesehen. Ich habe dann ein kleines Hotel gefunden, bei dem ich den übernachtungspreis von 28 auf 25 Pfund drücken konnte (Mengenrabat für zwei übernachtungen). Das ist für London ziemlich preiswert, zumal hier 24 Stunden parken im Parkhaus 25 Pfund kosten und in der Jugendherberge für jedes Extra, zB warmes Duschwasser, zusätzlich zum Grundpreis bezahlt werden muß. Abends bin ich dann schon einmal alle Sehenswürdigkeiten abgelaufen; zum Fotografieren zu dunkel, aber schön leer. Beim Klang des Big Ben habe ich dann meine Eltern Zuhause angerufen: "Na meine Sohn wo bist Du denn heute?" "In London, hört man doch." "Mein Gott, was machst Du denn in London?" Wenn man 60 Pence übrig hat, kann man sich im Park einen Liegestuhl mieten. Wer eine Freundin hat, legt sich stattdessen auf einer ausgebreiteten Decke neben sie auf den Rasen; es schmust sich einfach besser. In einem anderen Park war sogar ein Orchester mit Musik zugegen. Und die Eichhörnchen waren so zutraulich, daß sie einem mit einem kleinen Trick auf die Hand hüpfen! Im Vergnügungsviertel hat übrigens jede Filmgesellschaft (zB "WB", "MGM") ein eigenes Kino.

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Chinatown in Hotelnähe.

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37. Tag
Nach der Vorbesichtung gestern, war heute der Agfachrome Tag dran. Das Wetter ist zwar warm, (Es hatte in Shrewsbury seit gut zwei Wochen nicht mehr geregnet!), aber heute leider ziemlich bewölkt. Bis zum Buckinghampalast ging alles ziemlich wunderbar, aber als ich dann in der Victoria Street das Haus Nr. 110 suchte, um mich mit Geld für meine letzte Fähre zu versorgen, wußte nicht einmal die Polizei weiter! Ich fand die 110 dann zwische 108 und 52 gegenüber der 167! Mit neuem Geld ging es dann auf die restliche Tour und das Geld war auch nötig, denn ich habe heute allein für Eintrittsgelder gut 100DM ausgegeben! So kostet beispielsweise allein die Besichtigung der Schatzkammer der Königin 20DM. Nunja, aber da es in Zukunft wohl kaum billiger wird und ich schon einmal vor Ort bin... Die normalen Sightseeing- Busse kann man vergessen, aber es gibt einen Kreisverkehr mit Hopp- On / Hopp- Off Bussen mit Erläuterungen des Sehenswerten, die man 24 Stunden benutzen und an 14 Stellen beliebig besteigen/ verlassen kann. Aber man kann auch - wie ich - alles zu Fuß ablaufen und dann abends nach Hause humpeln. Die Anzahl der Touristen ist enorm (wo die wohl alle schlafen?) und hier sehe ich zum ersten Mal größere Mengen von Asiaten. Das Verkehrsgewühl ist hier, wie auch gestern, sehr groß. Ich kenne Leute, die wären nach einer halben Stunde Autofahrt total heiser und hätten Probleme mit dem Blutdruck. Aber trotzdem gibt es auch hier eine sehr große Anzahl Taxis, die wie die Busse zwar alt aussehen, aber zumindest ein neues Innenleben haben. Morgen Vormittag werde ich noch in London verbringen, dann gehts heim.

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Der berühmteste Wecker der Welt?

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Dieser Mann weiß, was Touristen wünschen und steht immer für ein Foto bereit.

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Hier steht immer ein Landrover mit Gummirammschutz, um einen Liegenbleiber sofort von der Brücke zu schieben, bevor sie ein Schiff rammt, weil man sie gerade nicht hochklappen kann.

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Hier wurde außen und innen vertausch, d.h. Klimarohre, Fahrstühle, Kabel laufen außen.
Fällt bei dem britischen Baustil aber kaum auf...

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38. Tag
Nachdem ich heute morgen ganz gemütlich aufgestanden bin und in Ruhe alle Sachen geordnet hatte, habe ich mich elegant und auf kurzem Wege aus London 'rausgeschlängelt und bin nach Harwich gefahren, wo ich noch einmal Benzin und öl und Müsliriegel gebunkert habe. Leider fuhr die ganze Zeit vor mir ein Auto mit einem Anhänger bei dem das öl aus der Achse rann (Statt des Deckels hatte er nur eine Plastikfolie mit einem Gummiband über das ansonsten offene Achsende gestülpt). Der Fressalienkauf gestern in einem londoner Supermarkt hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn die Preise im Hafen sind enorm. Ich bin dann vom Car Port zum Bahnhof gelatscht, um mein Ticket abzuholen und zu bezahlen, aber dort sagte mir, daß ich wegen meiner Reservierungsnummer das Ticket direkt an der Warteschlange im Hafen bekommen werde. Ich bin schon gespannt, ob das gleich klappt. Tja und so stehe ich hier halb auf meinen Roller gelehnt, schreibe meine letzte Karte und warte auf die Abfahrt, damit ich dann morgen um 13Uhr in Hamburg einlaufe.
Während ich warte kommt noch ein deutsches Motorradpärchen an. Ihre Vierzylinder Honda hat schon 80.000 Kilometer 'runter und rasselt wie ein Schloßgespenst (Steuer- oder Primärkette), so daß man kaum die Auspuffgeräusche hört. Beide sind völlig schockiert, daß sie selbst bei Tempo 130 und mehr auf der Autobahn von LKWs überholt wurden. LKWs haben hier keine Geschwindigkeitsbegrenzung und hätten sie eine Vespa, dann wären sie das gewohnt und hätten sich nur gewundert, wenn sie überholt hätten.
Ich hatte ein Bett im Schiffsinneren in einer Vierbettkabine gebucht, weil vier Personen ist erträglich und wie weit man von einem Fenster weg ist, ist auch egal. Aber in diesem Bereich gibt es große Lüftungsklappen aus dem Motorraum in die Flure und Treppenhäuser und anstatt daß der Motorraum hierüber Luft ansaugt, drückte er Hitze und Dieselgestank in die Schlafkabinen. Da ich das nicht vertrage, konnte ich entspannt in den Waschräumen abkotzen. Dort gibt es riesige Edelstahlwaschbecken mit beiderseitigen großen Griffen, so daß man sich dort austoben kann. Nach dem dritten Besuch dieser Waschbecken habe ich mich warm angezogen und in den Außengängen auf eine Sitzbank gelegt. Es war schon nach Mitternacht, aber prompt kam ein kleines Kind mit seinen Eltern vorbei und meinte "Papi guck mal. Da liegt ein Penner." Schade, daß ich absolut nichts mehr zum Kotzen hatte.

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Die Fähre ist bereit. Ich auch.


39. Tag
Aber an der frischen Luft war gut schlafen und so bin ich erst weit in der Elbe aufgewacht. Dann gab es nur noch waschen, runter von der Fähre, den Typen mit der tropfenden Achse aus dem Verkehr ziehen (auf Deck hatten sich wegen der ölspur noch ein paar Fahrgäste lang gemacht) und nach einer halbstündigen Fahrt war ich wieder Zuhause. Mit dem üblichen Programm: Wäsche waschen, Roller waschen, Rasen mähen...

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Weit gereist (8.400km), aber trotzdem entspannt und erholt.
Wieviel Gepäck wohl eine Frau benötigt hätte?


Nachtrag:

Wer schon in Lissabon ist, sollte unbedingt durch die Korkeichenwälder 15km nordwestlich zum kühleren Sommersitz der Könige nach Sintra fahren.

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Blick vom Palacio Nacional de Sintra von ca. 1500 auf die Festung Palacio Nactional de Pena oben auf dem Berg.

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Typisch sind die mächtigen Kamine der Küche.

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Die geschätzigen Elstern stellen die Angestellten dar.

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Und die Eltstern wurde nicht zufällig ausgewählt; es gibt auch Räume mit Schwänen im gleichen Stil

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Blick aus einem Fenster

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Dieser Schiffstyp ist also schon gut 500 Jahre alt.

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Hier wurde ein König viele Jahre seines Lebens festgehalten,

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aber er konnte die Zeit mit Handarbeit verbringen

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Kapelle

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Eingang zur Küche

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Blick in einen Kamin

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Spieß und Töpfe für üppige Portionen

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Gar-/ Warmhalteschrank

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Wieder zurück aus dem Palast

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Kein Hexenhaus, ...

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... sondern Verfall in der zweiten Reihe.

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Kleine Touristengeschäfte in den Nebenstraßen haben auch im Winter geöffnet.

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Blick auf den westlichsten Punkt Europas

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Sanddünen versucht man zu bepflanzen, um sie festzuhalten.

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Hafen in Abendämmerung

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Weihnachtsdekoration

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In Lissabon stellt man trotz der Wärme

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extra ein kleines Eislaufzelt auf,

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damit sich die Jugend austoben kann.

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Lissabon ist abends toll beleuchtet

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insbesondere zur Weihnachtszeit

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und

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zu Silvester, wo man allerdings

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keine Feuerwerkskörper oder Raketen mitbringen sollte,

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es sei denn, man will die sonst unsichtbare Polizei den ganzen Abend neben sich haben.

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Hier findet das kostenlose große Feuerwerk mit Musik für alle statt. NIEMAND sonst zündet Böller oder Raketen!

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Typische Silfesterspeise


Wie geht es weiter?

1992 . Mit der Vespa reisen? Ja, von Hamburg bis in die Lüneburger Heide (NL B F L D CZ)

1993 . Vespa Reisen! Tour der Kirchen (CH FL F MC I V RSM A SK H PL)

1994 . Vespa Reisen! Iberische Halbinsel: fahren satt (F AND E GBZ P IRL GB) <--> Du befindest dich HIER!

1995 . Planet Erde- ganz oben (DK FI S N)

1997 . Bei Griechen und Türken (I GR TR)

1998 . Vespa Reisen! Feuchtes Inselhopping (NL GB GBM IRL)

1999 . Vespa Reisen! Links des Stiefels (I F TN M)

2000 . Vespa Reisen! Olé und Tee! (F E GB GBJ GBG B NL)

2001 . Mit der Vespa reisen! Bis irgendwie nach Amerika! (DK N IS FO)

2006/1 Vespa Reisen! Berge, Meer, Stuten, Pizza wie Zuhause! (A SLO HR I)

2006/2 Vespa Reisen! Schlittschuhlaufen im Juni! (LT LV EST)

2009/1 Mit der Vespa reisen? Kurztrip Südskandinavien! (DK N S)

2009/2 Kleine Brückentour! (DK S)

Aber prinzipiell ist die Reihenfolge des Lesens egal.


Kommentare, Fragen, Anregungen bitte HIER.

Bearbeitet von CDI, 6. Dezember 2011 - 23:05,






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