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Vespa Reisen! Planet Erde ganz oben (1995 DK FI S N)


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#1 CDI

    Voyager 3


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Geschrieben: 28. Februar 2011 - 23:16

Während es den wärmeorientierten Touristen in den Süden zieht, wollte ich dieses Mal eine Reise zum Nordkap, schon allein wegen der Mythen von eisigen Expeditionen, Packeis, Mitternachtsonne, Polarbären, Tundra ... Die Aussichten waren auch klar: Entweder ich erfriere oder ich werde von Mücken gefressen.

1. Tag
Nachdem ich gestern bis 22:40 Uhr an meinem Roller geschraubt habe, bin ich heute nun um kurz nach 10 Uhr statt um 9 Uhr losgekommen. Vor der Fähre Puttgarden Rödby hat es an einigen Stellen stark geregnet, aber nach der Fähre blieb alles trocken. Auf der Fähre waren noch zwei Vespen aus Essen. In Dänemark war das Land zuerst absolut platt und wurde dann leicht hügeleig. Leider war es sehr windig, so daß auf den Tankstellen die Tankdeckel samt Schlüsseln umherflogen. Kurz vor Kopenhagen gibt es plötzlich Verkehtsschilder mit Kopenhagen V, Kopenhagen C ... Bei einer ungeplanten Vorbesichtigungstour durch die Stadt mußte ich leider feststellen, daß alle Straßen aufgerissen waren, wie damals in Dresden (1992, nicht 1945!). Aber ich habe die Jugendherberge (ich war vor gut 10 Jahren schon einmal hier) um 16 Uhr samt freiem Bett gefunden.

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Abfahrt bei Schauerwetter

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letzte Tankstelle vor der Fehmarn Sund Brücke

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bei der Ausfahrt Kopenhagen nicht nach links abbiegen, sondern geradeaus und dann links und rechts parallel zur Hauptstraße (E20!)

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JH Kopenhagen


2. Tag
Heute habe ich dann alle Sehenswürdigkeiten von Kopenhagen abgehakt. Am schönsten war es bei der Meerjungfrau. Dort wurden eine handvoll Asiaten, die auf die kleinen Felsen neben der Meerjungfrau gesprungen waren, hinterrücks von der Bugwelle eines einlaufenden schwedischen Katamerans ausführlich geduscht. Ansonsten ging es von einer Baustelle zur nächsten. Irgendwie hatte ich den Rundgang vom letzten Besuch noch voll drauf. Das Wetter: In der Sonne zu heiß, im Schatten sehr kalt und sehr windig. Sehr angenehm war es im Tivoli, der ungefähr so ist, als wenn man den Hamburger Dom in Planten und Blomen stattfinden ließe. Aber dafür muß man schon ca. 16DM Eintritt bezahlen!
In dieser Jugendherberge ist das Frühstück mal wieder teurer als die übernachtung. Dafür gibt es wenigstens ein Hörnchen.

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rechts vom Rathaus Kopenhagens

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Rathaus Kopenhagen mit Blick auf Fußgängerzone, überm Haupteingang das Porträt des Gründers von Kopenhagen

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Gammel Strand (alter Strand)

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Schloßinsel "Slotsholmen" (Christiansborg) von Gammel Strand aus gesehen

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Börse und Christiansborg

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Christiansborg

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Börse mit Drachenturm

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ein paar Schritte zurück zur Christiansborg, denn auf der anderen Seite

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steht die Holmenskirche (viele Hochzeiten)

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die "moderne Kunst" hing schon 1981 hier, 2009 war sie verschwunden!

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Blick über den zZt nur schwer zu kreuzenden Inderhaven nordlich der Brücke Knippelsbro

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Nyhavn

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Marmorkirche, gegenüber

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Schloß Amalienborg (Sitz des Königpaares)

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Kirche auf dem Weg weiter nach Norden

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links vor dem Eingang zum Churchillpark

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kurz nachdem man den Churchillpark erklommen hat, beim Widerstandsmuseum

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kleine Meerjungfrau

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Kastell im Churchillpark (noch heute von Militär genutzt!) mit eigener Windmühle!

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Nyboder, Sozialwohnungen von 1631 für des Königs Seeleute und ihre Familien

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Schloß Rosenborg

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der "Runde Turm" von 1642 für Astronomen 35m hoch und ohne eine einzige Stufe!

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Blick auf die Königliche Bibliothek mit Christiansborg im Rücken

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rechts im Park vor der Königlichen Bibliothek sitzt der Herr Kierkegaard

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Blick von der Königlichen Bibliothek auf Christiansborg

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Kirche mit abschließbaren! Sitzreihen

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Tivoli von außen

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Tivoli von innen (Minidom mit Schießbuden, Popcorn...)


3. Tag
Heute habe ich mich bei sehr stark bedecktem Himmel von Kopenhagen über Helsingör nach Schweden auf den Weg gemacht. Die Fährüberfahrt nach Helsingborg in Schweden dauerte 20 Minuten. So habe ich mich dann schon um 10:30 Uhr auf die E4 begeben und bin dann über Vaxjö bis nach Mjölby gefahren. Eigentlich wollte ich vorher am großen See in Gränna übernachten, aber die Jugendherberge auf dem Festland wurde aufgelöst und ob in der Jugendherberge auf der Insel ein Bett frei ist, konnte ich vom Festland aus nicht erfahren. So bin ich hier in Mjölby gelandet. Die Jugendherberge ist Teil eines Museumsdorfes und ich habe das Zimmer im Erdgeschoz ganz rechts. Und während ich hier die Karte schreibe, fängt es ganz wunderbar zu regnen an. Und am großen See waren noch alle eisschleckend und im T-Shirt herumgelaufen. Ist halt der Süden. Der Süden von Schweden. Da kann man bei 16°C schon einmal Sommergefühle bekommen. Ich persönlich bevorzuge ab sofort lange Unterwäsche...

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Schweden Mjölby, JH als Teil des Museumsdorfes

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Hausangebote in Mjölby zum Geschenkpreis


4. Tag
Heute bin ich bei bedecktem, aber trockenem Himmel nach Stockholm gefahren. Die E4 ist mal breite Landstraße, mal Kraftfahrstraße, mal Autobahn und relativ wenig befahren und ist somit für mich ideal. Das einzige, was stört, ist, daß Baustellen immer mehrere Kilometer lang sind und daß trotz Zäunen überall "Achtung Elch" Schilder stehen und viele tote Wildschweine auf der Straße liegen. Allerdings sehe ich auch einen Volvo, der mit einem Elch kollidiert ist. Die Zerstörungskraft von Elch und Betonwand scheinen nicht nennenswert auseinander zu liegen.
Um halb eins bin ich dann in der Jugendherberge angekommen und habe für die 1. Nacht ein Bett in einem Raum mit 15 Betten bekommen! Vor der Jugendherberge liegt ein weißes Segelschiff (ohne Segel). Das Segelschiff ist ebenfalls eine Jugendherberge.


5. Tag
Nachdem ich gestern schon einmal eine Vorbesichtigung von Stockholm gemacht hatte, bin ich heute nun mit der Bahn nach Uppsala gefahren. Am bekanntesten sind dort der Dom (der größte Skandinaviens (45m breit)), die Universität (sie riecht alt und muffig) und die Universitätsbibliothek mit einer Bibelübersetzung, die mit Silber auf Pergament geschrieben wurde. Das Wetter erinnert mich hier stark an den Herbst (kurz vor dem Winter) und einmal mußte ich sogar den Schirm herausholen. Hier in Schweden gibt es ein Brot/ Fladen, der ist rechteckig oder rund, nordpolgetestet, sieht aus wie ein Lederlappen, fühlt sich auch genauso an und ist genauso flexibel, schmeckt aber ganz gut. Selbst das dunkle Brot schmeckt hier süßlich. Deutsche Salami, Bratwurst, Wiener und Frankfurter gibt es überall, aber Scheibenkäse läßt sich nicht auftreiben (aber tolle Käseschneider).

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Dom von Uppsala

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Universitätsbibliothek von Uppsala mit der Silberbibel

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Wer Deutsch und ein wenig Plattdeutsch kann, kann alles lesen!

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Blick von der Universitätsbibliothek auf den Dom von Uppsala

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Schloß von Uppsala

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6. Tag
Das Warten hat sich gelohnt. Von heute morgen bis jetzt (16:30 Uhr) hatten wir hier strahlenden Sonnenschein, so daß ich meinen Fotorundgang durchführen konnte. Jetzt hat uns der Sturm hier die Wolkenfront zugeschoben. Die Innenstadt ist heute so merkwürdig leer, daß ich erst einmal Datum und Wochentag meiner Uhr überprüft habe. Es scheint hier irgendein Fest zu geben: Boote, Brücken und einige Menschen sind mit Birkenzweigen geschmückt. Irgendwie macht Stockholm Spaß. Es liegt wahrscheinlich am vielen Wasser und dem satten Grün. Am besten haben mir hier die alle sehr gut englisch sprechenden Schwedinnen gefallen. Selbst im Wasa (Kriegsschiff) Museum einigten sich bei zwei Führungen, an denen ich teilgenommen hatte, die Reisegruppen jeweils darauf die "Führerinnen" kurzerhand als Souvenir mitzunehmen, aber die Damen kannten sich mit dieser Problematik bestens aus; irgenwie schade. Und obwohl es Freitag ist, machen alle Geschäfte bereits um 17 Uhr zu.

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JH Stockholm in der Nähe der alten Oper/ dem Nationalmuseum

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Blick von der JH Stockholm zurück zum Stadtzentrum

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Blick von der JH Stockholm hinüber zum Königlichen Schloß

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Abfahrtspunkt vieler Boote!

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Blick von der Skeppsholmsbron zur Straße Strandvägen

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Blick auf die Storkyrkan und das königliche Schloß

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Reichstag

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Seitenstraßen vom Wasser (Skeppsbron) Richtung Deutsche Kirche

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am Anlegekai vor dem Slussen

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Blick vom Katarinahissen auf den Slussen

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Schleuse im Slussen

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Blick auf die Kirche Storkyrkan links der Börse (Die Deutsche Kirche zwischen Slussen und Stortorget war geschlossen)

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Bürgerhäuser am Stortorget links der Börse

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Börse rechts vor der Deutschen Kirche am Stortorget

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Reichstagsgebäude von hinten (links)

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Tor weiter rechts vom Reichstagsgebäude (Zugang zum Helgeandsholmen)

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Riddarhuset

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Riddarholmskirche

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Blick von Riddarholmshammen (Riddarholmen) auf das Stadshuset

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Stadshuset

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Blick von Stadshuset auf Riddarholmen (links Riddarhuset, rechts Riddarholmskirche)

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Blick auf das Nordische Museum und das Wasamuseum

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Rückseite der Wasa

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Matrose der Wasa

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so tief lag die Wasa dank nachträglicher Anforderungen (von Politikern) im Wasser; schon ein Hauch von seitlicher Neigung oder kleinere Wellen, schon lief das Wasser durch die Kanonenöffnungen; kein Wunder also, daß dieses Schiff schon im Heimathafen versank.


7. Tag
Heue bin ich um 5 Uhr aufgestanden um pünktlich um 6:30 Uhr am Fähranleger zu sein, dh. ich war ohne Frühstück. Nach dem Check-In haben wir dann erfahren, daß die Fähre nicht um 8 Uhr, sondern um 12 Uhr los fährt, weil sie auf Grund gelaufen war und das Hochwasser abwarten mußte! Ich hatte mir dann noch etwas zum Frühstück organisiert und dann ein Telefon mit 30 Münzen gefüllt und meine Schwester aus dem Bett geklingelt. Aber sie hat schließlich Geburtstag, so daß ich anrufen mußte! Um 12 Uhr ging es dann tatsächlich los. Die Silge Europa ist eine Superfähre von der Meyer Werft, Papenburg. Wenn man vom 12 Stock herunterschaut (Außenwand=Scheibe), dann sehen die Sportboote wie Autos vom Fernsehturm aus aus! Die Ausstattung der Fähre ist toll. So gibt es beispielsweise ein großes Erlebnisschwimmbad und eine Sauna und Mc Donalds! Die Preise sind OK und niemand wird zum Geldausgeben genötigt. Mit diesem Dampfer würde ich glatt eine Seereise machen. Wegen der Verspätung gab es sogar einen nicht kleinlichen Gutschein, der überall (außer Mc Donalds) gültig war. Wie das Leben so spielt, bin ich in einen berliner Kegelclub geraten. Direkt neben der Bar kam gelegentlich ein Mann, nur mit einem umgebundenen weißen Frotteehandtuch bekleidet, um sich etwas zum Trinken für den nächsten Saunagang zu holen. Als er das vierte Mal kam, gab es von einer Berlinerin einen so lautstarken Bewunderungspfiff (wie in sonst nur junge Mädchen bekommen), daß er Mühe hatte, Getränk und herunterrutschendes Handtuch festzuhalten. Er kam nicht wieder. Die Reise ging durch die Schären, auf manche paßt nur das Ferien Bootshaus und eine Wäscheleine! Die Strecke führte über Marienhamm, in dessen Hafen die Fähre kaum genügend Platz zum Wenden fand, nach Turku, wo ich dann um 0 Uhr Ortszeit ankam. Die Jugendherberge war schnell gefunden und von der der Reederei über mein verspätetes Eintroffen informiert worden, so daß ich direkt von der Hauptstraße eingewunken wurde.

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warten auf die Fähre nach Turku, die statt um 8.00 erst um 12.30 Uhr fuhr (und ich war schon seit 6.30 Uhr am Kai!)

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die Schären auf dem Weg nach Turku

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7. Tag
Ich bin hier in Turku in einem Zimmer mit 10 belegten Betten gelandet. Heute Morgen um 7 Uhr stand der wohl gut 70 Jahre Alte, der unter mir schlief auf und stellte zuerst einmal das Radio an. Ich habe noch nie einen Schlafsaal erlebt, der so schnell aufstand und sich fertig machte (Es war übrigens Sonntag und die Uhr geht in Finnland eine Stunde vor!). Da weder Dom, noch Rathaus so früh von innen besucht werden konnten, ging es dann nach dem Kauf der Postkarte für gestern auf nach Helsinki, nachdem ich tatsächlich eine Tankstelle gefunden hatte, die so früh am Morgen schon Sprit verkauft. Die Straßen sind hier schön leer, so daß das Fahren Spaß macht. Um 12:30 Uhr bin ich dann in der Jugendherberge in Helsinki eingetroffen. Sie befindet sich hinter der zweiten Häuserzeile im Fährhafen nahe des Fischmarktes und der russischen Kirche. War es gestern noch extrem windig, so herrscht heute Flaute und brütende Hitze. Ich habe den Tag dann dazu benutzt, den vorne liegenden grünen Teil zu durchstreifen. Häuser waren in Scheden übrigens billig; ein Feerienhaus 60m² mit 2ha Land gibt es für weniger als 40.000DM oder ein Haus 150m² mit 1000m² Land kostet fast nie über 200.000DM.

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der Dom von Turku

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JH von Helsinki im Fährhafen mit 2 Zimmerbetten und abgeschlossenen Parkplatz auf der Rückseite


8. Tag
Bis zum Mittagessen um 14Uhr hatte ich alle Sehenswürdigkeiten abgeklappert. Am aufregensten war der Markt, wo ich einen Bund Mohrrüben erstand, und ein Loch, das man in den Felsen gesprengt hatte, um es dann mit einer kupfernen/ gläsernen Kuppel zu versehen und eine Kirche daraus zu machen. Die anderen "Sehenswürdigkeiten" kann man im Vorbeigehen mitnehmen. Den Nachmittag habe ich dann auf der Inselgruppe Svenborg verbracht, eine Festungsanlage vor Helsinki, durch die sich jeder mit sem Schiff hindurchzwängen muß und die zwar nie eingenommen wurde, die aber mal den Russen, mal den Schweden, mal den Finnen gehörte. Und das Köngigliche Tor dort ("Walhalla") entpuppt sich dann als kleiner als das Garagentor bei meinen Eltern...
In den skandinavischen Ländern gibt es übrigens sehr viele junge Mütter und sehr viel Nachwuchs. Preise für's Zubehör konntge ich allerdings nicht in Erfahrung bringen. Da es Geschäfte größtenteils in Passagen gibt, sind sie alle etwas versteckt.
Jetzt müßte meine Wäsche fertig sein.

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Uspenski Kathedrale

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Kauppatori, Busparkplatz am Sonntag, sonst Marktplatz

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Blick von der Norra esplanaden auf die Domkirche

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Blick vom Senatsplatz auf die Domkirche

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Domkirche von innen

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Hauptbahnhof von Helsinki

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Theater rechts vom Hauptbahnhof

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Reichstagsgebäude

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Nationalmuseum

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Finlandia Konzerthalle

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Temppeliaukiokircheneingang

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Temppeliaukiokirche innen

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Suomenlinna (Sveaborg) im Wasser vor Helsinki nur mit Fähre erreichbar

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Vesikko, eines der fünf finnischen U-Boote

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"Walhalla"


9. Tag
Heute habe ich Helsinki verlassen. Ich hätte beispielsweise für 80DM noch einen Tagesausflug inkl. Stadtrundfahrt und Mittagessen nach Estland unternehmen können, aber es soll ja ein Roller- und kein Fährurlaub werden. Um 11:30 Uhr war ich dann in der Stadt Lahti; quadratisch, praktisch, Beton. Von den Einkaufsstraßen kann man die Skisprungschanzen so dicht sehen, als stünden sie ebenfalls dort. Duch die finnische Seenplatte ging es dann nach Jyäskylä. Die Jugendherberge ist eine Art Sporthotel, bei dem man winters direkt von der Piste in die Kantine rutschen kann; zwischen Skilift und JH liegen nur knapp 100m! Ansonsten ist hier nichts los. Das Wetter ist sonnig, aber kalt.

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JH Jyväskylä, mehr für Wintergäste eingerichtet

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10. Tag
Da ich in der JH nicht bis zum nächsten Schnee warten konnte, habe ich die finnische Seenplatte heute in nördlicher Richtung verlassen und bin dann an Vasa vorbei (weil keine Lust auf Fähre) bis nach Oulu gefahren (die größte Stadt Nordfinnlands liegt am bottnischen Meerbusen) und in der Blockhütte einer SportJH gelandet. Trotz des großen Sportangebots (selbst ein Hockeyfeld ist vorhanden!) ist die JH 6km tief im Wald gelegen. Hier in Finnland hat jede JH eine Sauna, deren Benutzung am Morgen (!) kostenlos ist. Außerdem hat man bis 12 Uhr Zeit die Jugenherberge zu verlassen und man kann den ganzen Tag über auf sein Zimmer. Das Wetter war heute bewölkt mit sonnigen Abschnitten. Jetzt, wo ich hier diese Karte schreibe, regnet es gerade, aber vielleicht scheint ja morgen wieder die Sonne.

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JH (bei (6km im Wald)) Kello mit Sportanlagen

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11. Tag
Ich bin einfach nur vom Bottnischen Meerbusen Richtung Norden nach Rovaniemi, der Hauptstadt Lapplands, gefahren. Stellenweise gab es unterwegs Regen, aber seit meiner Ankunft ist es hier trocken. Zuerst habe ich das Arktikum, ein Museum über Lappland und seine Lappen, für drei Stunden besucht. Bei meiner Rückkehr in die Jugendherberge habe ich dann drei Motorradfahrer getroffen, mit denen ich dann zum sieben Kilometer entfernten Polarkreis gefahren bin. Aber dort, wo die ganzen Busse mit den Aufschriften "Polar Express" oder "Nordkapp Express" halten und die Touristen im 100er Pack ausliefern, hat auch der Weihnachtsmann seinen Wohnsitz und nimmt Aufträge an. Für ein geringes Entgelt schickt er zB der Jetzigen, der Ex oder den Kindern oder wem auch immer zu Weichnachten in der Landessprache des Empfängers eine Grußkarte mit den notierten Anregungen, sofern diese nicht bösartig sind. Außerdem gibt es nebem einem Aussichtsturm noch einen mehrfach vergrößerten Souvenirladen mit Kitsch, aber auch Gold (aus Tankavaara), Rentierfellen und Rentiergeweihen. Die Rentierfelle, egal ab hier oder von freundlichen Lappen in bunten Trachten an hübschen Straßenbasaren verkauft, stammen übrigens alle aus der Türkei, denn seit dem Tschernobyl-Deseaster dürfen die heimischen radioaktiv verseuchten Rentierfelle und Schafwollprodukte nicht mehr verkauft werden. Deshalb auch das Made in Hong Kong im Norweger Pullover. Zum Tagesabschluß sitzen wir vier in der Pizzeria und tauschen Erlebnisse aus. So erfahre ich, daß sie an der FIM Rally, d.h. am Jahrestreffen der weltweiten Vereinigung der Motorradfahrer teilnehmen und vorher ebenfalls zum Nordkapp fahren wollen.
Auf der ganzen Fahrt durch Schweden und Finnland habe ich kaum Landwirtschaft gesehen. Heute gab es wenigstens ein paar Kühe, für die überall Heu gemacht wird. Ansonsten gibt es neben ein paar Seen nur Fichten- und Birkenwälder und sehr viele Holzlaster. Und in den Dörfern stehen die Häuser woltuend weit auseinander. Und es wird nachts nicht mehr dunkel.

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JH Rovaniemi

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Arktikum in Rovaniemi (Museum der Lappen, 3 Stunden für Besichtigung)

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Polarkreis kurz hinter Rovaniemi

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Der Weihnachtsmann ist hier zuhause und versendet auch Weihnachtsgrüße!

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Blick vom Aussichtsturm über die Polarkreisboutiquen nach Rovaniemi


12. Tag
Heute habe ich mich von Rovaniemi über die Eismeerstraße weiter Richtung Norden bewegt. Vorbei ging es an dem heiligen Berg der Lappen (Pyhätunturi) und der Goldgräberstadt Tankavaaro (kurz hiter Vuotso rechts), wo es ein Goldmuseum (Werkzeuge, Schlafstätten, Hintergründe) gibt. Gegen eine kleine Gebühr darf dort jeder darf selbst Gold waschen, was ich aber bleiben gelassen habe, da es den ganzen Tag bei 5°C geregnet hat und ich in Regenklamotten (aus Plastik) nicht sehr beweglich bin und leicht schwitze. Aber hier finden doch tatsächlich noch streng bewachte Goldwasch-Weltmeisterschaften statt und Herr Kivienemi fand dort 1935 das größte Nugget Finnland, 395 Gramm schwer. Da viele Kleinsttankstellen kein Dach haben und man somit bei Regen nicht Tanken kann, wäre mir auf dem weiteren Weg zum Inarisee (riesengroß und mit tollen Ufern und einem Samen Musemsdorf) fast der Sprit ausgegangen. Bei der Einsamkeit hier oben kein gutes Gefühl, als vierter Gang kurz oberhalb von Standgas und abwarten. Beim nächsten Tankstopp paßten dann auch über sieben Liter in den Tank... Weiter ging es an einer (leeren) Bärenhöhle vorbei bis nach Kaamanen. Dort habe ich mir auf einem Campingplatz eine Hütte genommen (hier oben zelten höchstens Lappen). Erst nach mir (und ca. 360km) erreichten die drei Motorradfahrer von gestern diesen Ort!

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Empfangshaus JH Kaamanen

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meine Hütte der JH Kaamanen

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13. Tag
Heute Mogen sah mein Roller aus, als wäre ich die letzten zwei Wochen in feuchter Gegend Motorrad gefahren. Das kam daher, weil ich gestern durch eine 19km lange Baustelle, die abwechselnd aus tiefem Sand und tiefem Geröll - garniert mit unzähligen Pfützen durch den starken Regen - bestand. Baustallenfahrzeuge mußten uns natürlich in voller Fahrt überholen. Ein flüchtiger Blick auf die Autos zeigte, wer aus gleicher Richtung kam. So habe ich zuerst einmal die wichtigsten Teile des Rollers (Sitzbank, Gepäckträger...) gewaschen. Dann ging es in das 27. und vorerst letzte neue Land: Norwegen. Dort gab es erst einmal einen Schock bei der einzigen Tankstelle weit und breit. Kein treibstoff. Es stellte sich aber heraus, daß Benzin eben angeliefert wurde und nur Diesel noch bis Morgen braucht. Bei 8°C und nur sehz wenigen Regentropfen ging es dann über immer steilere und höhere Berge zur Jugendherberge nach Lakselv auf deren Berg im Hintergrund Schnee liegt. Die unzähligen Seen sind hier alle glasklar und somit tot! Ich habe nur eine Grasart gesehen, die in dem Wasser vegetieren kann. Ansonsten ist alles wie vorher: felsiger Untergrund mit sehr dünner Humusschicht, viel Moos, manchmal auch Sumpf. Die Bäume und Menschen werden immer kleiner.

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Denkmal für die Opfer und das Ende des 2. Weltkrieges im April 1945 kurz hinter der JH Kaamanen (durchschossene Panzerplatte)

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Landschaft auf dem Weg zur JH Lakselv

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Rückblick an der Stelle wo man zur JH Lakselv abbiegt; kommen die anderen?

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JH Lakselv noch ohne die Anderen (in Lakselv selbst gibt es noch 2 JH!)

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toter See Lakselv (Wasser ist ganz klar, aber alles im Wasser ist tot und sieht eingestaubt aus) auf halbem Weg zwischen Hauptstraße und JH

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bei der Abzweigung Hauptstraße/ JH Lakselv (500m Richtung Lakselv) ins Tal geschaut


14. Tag
Heute bin ich von Lakselv zum Nordkapp gefahren. Am interessantesten waren die letzten 30km, wo man beispielsweise durch zwei Tunnel fahren muß (einer davon ist naß, schlecht beleuchtet und nur einspurig, so daß man sich bei Gegenverkehr an die Wand drücken muß. In Käfjord geht es dann wieder für eine knappe Stunde auf eine Fähre, um zur Nordkapinsel Mageröya überzusetzen. Die Jugendherberge in Honningsvag besteht aus zwei Räumen mit je zehn Betten für Männer und Frauen. Nachdem es gegen 19 Uhr trocken wurde, bin ich dann mit den drei anderen Motorradfahrern direkt zum Nordkapfelsen Zentrum gefahren, was 32DM Eintritt kostet. Als ich den Motor ausstellte hörte ich nur von einem bereits anwesenden Motorradfaher "Mein Gott, den wird man ja nie los!". Der Visitor Center ist nicht nur ein flaches Gebäude mit einer weiße Radar Kuppel. Es ist zum Teil vierstöckig mit langen Tunnelgalerien in den Fels gebaut. Dort sind Souvenirläden, Restaurants, ein Sonderpostamt, eine ökumenische Kapelle, Dioramenas, ein Super-Visorama- Kino und ein Amphi-Theater mit einem riesiegen Panoramafenster Richtung Mitternachtssonne verbaut. So werden dann auch die Touristen milde gestimmt, die das Nordkapp bei ihrem Besuch nebelverhangen vorfinden, was relativ häufig vorkommt. Wem das noch nicht reicht, der kann für den Mitgliedsbeitrag von 125nkr Mitglied des königlichen Norkap-Clubs werden. Das Denkmal "Kinder der Welt" hat man mittlerweile von nördlicheren (!) Landzunge hierher verfrachtet. Da hier in Norwegen ein großes internationales Motorradtreffen stattfindet (FIM Rally), gibt es hier zur Zeit sehr viele Motorräder. Einen anderen Roller konnte ich jedoch noch nicht ausmachen. Jetzt stehe ich hier und schaue mir die Mitternachtssonne an. Morgen geht es dann wieder nach Süden.

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Einschiffung zur Nordkapinsel (Heute durch einen Tunnel ersetzt)

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überfahrt zur Nordkapinsel

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JH Nordkap (ein Raum für Frauen, ein Raum für Männer)

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Auffahrt von der JH zum Nordkap

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Landzunge Kap Knivskjellodden links vom Nordkap (ist nördlicher!)

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Nordkapfelsen

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Denkmal Kinder der Welt, rechts vom offiziellen Nordkapgebäude

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15. Tag
Nachdem ich dank Mitternachtssonne nur kurz geschlafen habe, aber trotzdem ausgeschlafen bin, habe ich heute in Hammerfest einen Zwischenstopp eingelegt. Die Fahrt hierher entlang des warmen Fjords ist sehr schön, aber ansonsten gibt es hier nichts sehenswertes. Die Granitsäule steht beispielsweise auf der Landzunge mit den Industrieanlagen. Hammerfest ist die nördlichste Stadt (der Welt) und dermaßen mit Deutschen überlaufen, daß man hier gleich in DM kaufen kann. über kahle Berge (Rentiere) und an fischreichen Flüssen vorbei, ging es dann bei trockenem, wolkigem Wetter nach Alta, wo ich mir ein Zimmer zusammen mit den Motorradfahrern vorbestellt hatte.

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auf der Fahrt von der JH Nordkap zur Fähre

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Rückfahrt mit der Fähre

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Landschaft noch vor den drei Tunneln

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Fischtrocknung kurz hinter den drei Tunneln

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die nördlichste Hängebrücke auf dem Weg nach

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Hammerfest Bürgerhaus. Jedermann kann dort für einen einmaligen Beitrag Mitglied des "The Royal and Ancient Polar Bear Society" werden.

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berühmte Kirche von Hammerfest

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Bucht von Hammerfest

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Meridiansäule steht im Industriegebiet, aber Postkartenblick ist möglich

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16. Tag
Wenige Minuten nach meinem Aufbruch habe ich einen Zwischenstopp in einem Vorort von Alta eingelegt, um mir die Felszeichnungen anzusehen, d.h. man läuft auf dem Holzparcours eine Stunde im Kreis. Es ist interessant, was die Steinzeitmenschen schon alles kannten und wie groß ihre Boote waren. Dann bin ich immer am Wasser entlang nach Skibotn gefahren, wo ich mir ein vier Personen Blockhaus (mangels JH) genommen habe. Die Landschaft während der Fahrt (100km Fjordumrundung, um 5km Wasser zu überbrücken!) war sehr schön. Aus dem Wasser tauchten reihenweise kahle, schneebedeckte, manchmal aber auch mit grünen Ringen (Wäldern) versehene Berge auf und eiskaltes Gletscherwasser rauscht die Berge hinab. Aufgrund der langen Strecke fährt hier kaum ein Reisebus. Wohnmobile sind in Norwegen wirklich ideal. Ich muß nun die Wäsche aus dem Trockner holen.

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Museum von Alta (Foto von JH vergessen)

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hier stand einmal eine Fischerhütte...

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Landschaft zwischen Alta und Skibotn

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Campingplatz Skibotn


17. Tag
Heute habe ich mich von meiner Blockhütte getrennt und mich nach Narvik begeben. Die Täler waren jetzt nicht mehr nur mit Wasser,sondern mit (gänseblümchenübersäten) Wiesen versehen. Außerdem gab es zum ersten Mal seit langem wieder Ackerbau. Die Jugendherberge hier in Narvik zählt eher zur üblen Sorte und privater Zimmer sind manchmal preisgünstiger. Wohl aus Frust hat die Kundschaft zB die Münzautomaten zum Duschen so manipuliert, daß man die Münze anschließend entnehmen und noch einmal oder am folgenden Tag wieder benutzen kann. Gerne wäre ich hinüber nach Schweden nach Kiruna gefahren. In meinen Schulbüchern wurde über den dortigen Eisenerzabbau berichtet, aber ich kann keine vernünftigen Informationen bekommen, ob es den Abbau noch gibt und ob es dort Führungen für Touristen gibt. So lasse ich es leider. Das einzig sehenswerte an Narvik sind die kilometerlangen Förderbänder für das Eisenerz aus dem schwedischen Koruna, die aber schon etwas verstaubt aussehen. Den Rest des Tages habe ich damit verbracht, den Rest der Reiseroute zu planen und einer Honda Goldwing (ein riesiges "Schlachtschiff" oft mit Beiwgen/ Anhänger) Fahrerin beim Reifenwechsel zuzusehen, der aufwändiger ist und länger dauert, als wenn ich bei der Vespa den Reifen komplett mit Motor wechselte! Ansonsten ist das Wetter wie gestern zwischen 20°C und 25°C (bei Sonnenschein) und trocken.

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Narvik

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Mahnmal 2. Weltkrieg aus Edelstahl

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JH Narvik (Vorder und Rückansicht, hinter Eisenbahnbrücke)

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18. Tag
Nachdem ich heute vormittag immer an Bergen entlang durch die Täler gebraust bin, endete die E6 abrupt an einer Uferkante. Erst mit einer Fähre konnte ich die Fahrt auf der E6 fortsetzen. Ich habe mich dann in Skutvik auf einer Fähre zu den Lofoten eingeschifft. Die Fähre fuhr außerplanmäßig und so mußten die im Hafen angelnden und ebenfalls wartenden Italiener ganz schnell unter riesigem Pallaver ihre Sachen zusammenpacken. Trotzdem hatten sie in einer guten halben Stunde eine halbe Plastiktüte Fisch gefangen. Die überfahrt war mit gutem Seegang verbunden und der Himmel zog sich zu, aber ich konnte die Lofoten einmal in voller Schönheit sehen. Mein Zimmer in einer JH ist nur 5m vom Wasser des Hafenbeckens von Kabelvag entfernt. Hofentlich ist das Wetter morgen besser.

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die E6 bei Skarberget ist teilweise eine Fährstrecke!

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Blick aus meinem Zimmer der JH Kabelvag in den Hafen von Kabelvag (Tide)

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Blick auf Hauptgebäude der JH Kabelvag mit Schwimmbad und Turnhalle


19. Tag
Heute hat sich der Himmel ganz zugezogen und es hat den ganzen Tag über stark bis sehr stark geregnet. Außerdem ist das Licht im WC und Duschraum ausgefallen und so kann ich mich heute richtig ausruhen. Herumfahren macht nicht viel Sinn, weil man von den Bergen nichts sieht. Aber ich habe mich hier in Kabelvag mit Lebensmitteln eingedeckt, weil hier in den Jugendherbergen niemals Abendbrot angeboten wird. In der Jugendherberge gibt es, wohl weil es sich um ein Internat/ eine Ausbildungsstätte handelt, eine Sporthalle mit Kletterwand, eine kostenlose Waschmaschine und ein Hallenbad, das man leider nicht alleine benutzen darf. Bürgersteige sind hier leider nur innerhalb der Orte üblich. Mal sehen, wie das Wetter morgen Vrmittag ist.


20. Tag
Das Wetter ist heute genauso bescheiden wie gestern. Aber vor dem Frühstück habe ich mir die Freundin des düsseldorfer Pärchens über mir geschnappt (er sperrte sie gestern aus dem gemeinsamen Zimmer, bis sie sagte:"Komm, laß mich endlich wieder rein, sonst bekomme ich wieder schlechte Laune und du weißt, w" schrumm und schon war die Tür wieder aufgeschlossen), mit einigem Hin und Her den Schlüssel für das Schwimmbad besorgt, und bin dann mit ihr Schwimmen und Frühstücken gegangen. Um 11 Uhr ging es dann mit der Fähre und mächtigem Seegang wieder zurück von den Lofoten nach Skutvik. über die kurvige E6 und viele Tunnel (der längste war 4,6km lang und für einen mußte man bezahlen) ging es dann nach Fauske. Hier gibt es eigentlich nichts besonderes, außer daß sich hier zwei "Bundesstraßen" kreuzen und daß hier Marmor (mit Metalliceffekt) abgebaut wird. Die Jugendherberge ist OK und voller Motorradfahrer der FIM Rally.

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Warten auf die Fähre von Svolvaer (Lofoten) nach Skutvik

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JH Fauske


21. Tag
An der FIM Rally nimmt dieses Jahr auch das Werksteam eines russischen Motorradherstellers teil. Sogar die Nummernschilder sind identisch, bis auf die letzte Ziffer, die hochzählt. Und wie ich so über eine aus grobem Geröll bestehenden Fahrbahn einer Baustelle mit meiner Vespa hoppele, sehe ich am Straßenrand einen dieser Fahrer, der seine Panne schon fast behoben hat. Als er mich sieht, muß er lachen. Ich halte trotzdem an und frage, ob er Werkzeug benötigt, was aber nicht der Fall ist. Zum Abschied drücke ich ihm noch "Erfrischungstuch" (aus Stoff und mit sehr guter Reinigungswirkung) mit den Aufdrucken "Keep cool" bzw. "Keep clean" in die Hand. Damit hatte er nicht gerechnet. Und ich treffe an einer Tankstelle auch einen amerikanischen Motorradfahrer mit dem Kennzeichen "FERNWEH" an seiner Enduro. Und ich bin endlich wieder unter den Polarkreis angekommen. Es liegt hier noch einiges an Schnee und dementsprechend sind hier die Temperaturen, so daß ich im Regenkombi und nur ein Handschuh ausgezogen in der Kafeteriea des Polarkreisgebäudes sitze. Hier ist die Aufmachung wesentlich kleiner als damals auf finnischer Seite. Nach dem Polarkreis bin ich nach Mojöns (hinter Moi Rana) gefahren und habe mir dort eine (vier Personen) Hütte genommen. Wechselten während der Fahrt noch Sonne und Regen, so hat es dort bis zum Abend geregnet, so daß ich erst vor dem Schlafengehen einen Spaziergang machen konnte. Selbst die Polen, die eigentlich zelten wollten, waren auf eine Hütte umgestiegen.

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Parkplatz in den Bergen kurz vor dem Polarkreis

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Polarkreis auf norwegischer Seite

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Hütte in Mosjoen abends


22. Tag
Und heute morgen ist der Himmel strahlend blau! Auf der kurvigen und leeren E6 ging es dann bis Snasa. Die Landschaft war wieder toll (Moore, stille Seen in denen sich die (Eis-) Berge spiegeln, Wasserfälle, Lachstreppen, eiskaltes Wasser von den Bergen und immer das satte Grün mit dem braunen Unterton. Tankstellen sind hier ziemlich selten, aber damit komme ich zurecht. Allerdings war mir das öl ausgegangen und ich finde nichts mit 2-stroke oder deren Normen. Also nehme ich das, wo Moped und Schneemobil geschrieben steht. Energie scheint hier nich viel zu kosten. Autos werden beim langen Warten (ohne Fahrer!) nicht ausgeschaltet und alle bisherigen Heizungen waren elektrisch.

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Hütte in Mosjoen morgens

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Ortschaft zwischen Mosjoen und Snasa mit Tankstelle

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JH/ Hotel Snasa

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Blick von der JH zum zu kalten See


23. Tag
Heute bin ich das kurze Stück von Snasa nach Trondheim gefahren. Die Berge sind jetzt nicht mehr so schroff, aber die Natur ist immer noch sehr schön hier. Wie ich so durch die Berge wedele, werde ich plötzlich von zwei rasanten Sportwagen überholt. "Organspender" denke ich nur, doch ich werde noch von weiteren, teils einzeln, teils zu mehreren, überholt und bleibe trotzdem bei der erlaubten Geschwindigkeit und fahre möglichst weit rechts. Plötzlich taucht eine wütende Polizistin am Straßenrand auf, die mich die Straße weiter entlang winkt und die Autos auf einen Parkplatz mit den bereits wartenden Autos und einigen Einsatzfahrzeugen der Polizei. Ich war wohl in ein Privat-Rennen geraten? In den nächsten Stunden überholt mich kein einziges Fahrzeug mehr!
Obwohl sich der Himmel heute morgen zugezogen hatte und es auf der Fahrt einmal ganz kurz tröpfelte, ist hier in Trondheim strahlender Sonnenschein, so daß hier viele in der Sonne liegen (und die scheint hier ímmer noch 24 Stunden am Tag). Im Schatten ist es aber immer noch sehr kühl, so daß ich mich mit einem Pullover (der Aufdruck "skitour" irretiert die Einheimischen immer wieder) gut angezogen fühle. Die Sehenswürdigkeiten Trondheims kann man locker in zwei bis drei Stunden ablaufen. Die Straßen sind schön breit hier und die Häuser flach.

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Trondheim JH (oben auf Berg)

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typische Holzhäuser (oben auf Berg)

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Blick von der Festung Kristiansten auf Trondheim (links, Altstadt, Hafen)

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"Fahrradlift" von der Altstadt zur Festung hinauf

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Altstadt (Lagerhäuser) an dem Fluß Nidelver von der Alten Stadtbrücke aus gesehen

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Alte Stadtbrücke

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Nidaros Dom

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Obelisk mitten im alten Stadtzentrum

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rechts vom Obelisk das Olympische Feuer (2009 nicht mehr vorhanden)


24. Tag
Heute Morgen war der Himmel hier bedeckt, aber ich bin dann über kleine Nebenstraßen nach Kristiansund gefahren und rechtzeitig zum Abwasch in Kristiansund angekommen. Dort habe ich mir in der JH (mit Hütten, Camping, Sportplatz, Fahrschule und Schwimmbad) ein Zimmer für zwei Nächte genommen. Kurz vor Kristiansund gab es einen 5,6km langen gebührenpflichtigen Tunnel, bei dem man wie üblich kaum die rechte Bordsteinkante sehen konnte. In Kristiansund selbst war ich auch schon unterwegs, um mich mit Lebensmitteln zu versorgen (Schokolade 3DM, 100gr Salami 5DM, 150gr Käse 3DM) und die wichtigsten "Sehenswürdigkeiten" schon einmal abzuklappern. Um 17 Uhr sind alle normalen Geschäfte geschlossen. Da muß man sich ganz schön beeilen.
Was mir noch auffiel, war daß der Motor nicht richtig zog. Also greife ich zum ersten Mal auf meinen Reisen zum Werkzeug und werfe einen Blick in den Vergaser. Hm, der Benzinschlauch ist vom Zulauf ziemlich weit heruntergerutscht, kann aber durch die Karosserie nachgezogen werden. Und der Kurbelwellenraum sieht etwas dunkel aus. Also noch einmal ein Blick auf die ölflasche und komischerweise tauchte dort das Wort Hydraulik auf. Hydraulik öl? Da ich wegen meiner anfänglichen Skepsis schon nicht mehr öl, als unbedingt notwendig eingefüllt hatte und dieses fast aufgebraucht war, beschließe ich auf Bergen, Geiranger und Atlantikstraße zu verzichten, da diese ohnehin in der Straßenkarte nicht richtig eingetragen waren. Ansonsten wird der öltank mit 1l vollsynthetischem öl befüllt.

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Fähre bei Halsa auf dem Weg nach

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JH Kristiansund (geöffnetes Giebelfenster)

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(Museums)Hafen von Kristiansund

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Kirche von Kristiansund

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Vardeturm (aus Beton)

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Blick vom Aussichtsturm auf Kristiansund

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Miniwasserfall

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an dieser Stelle des Hafens von Kristiansund liegen die großen Fähren

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Nordmore Museum wenige 100meter vor der JH Kristiansund und neben der Schwimmhalle


25. Tag
Während man gestern für die Sonnenseite ein T-Shirt und für die Schattenseite einen Pullover benötigte, kommt man heute vormittag wegen des kalten Windws mit dem Pullover gut zurecht. So habe ich dann alle "Sehenswürdigkeiten" abgeklappert: Wie "hoch" der Wasserfall au dem Foto ist, kann man abschätzen, wenn man weiß, daß das Geländer für Erwachsene ziemlich niedrig ist. Der Turm besteht nur aus angemaltem Beton. Aber es gibt eine ca. 500m lange Fußgängerzone. Nach dem Mittagessen (sogar etwas warmes, das man ohne Besteck essen konnte (Der Topf glich eher einer verbeulten Radkappe)). Am frühen Nachmittag war dann Wäschewaschen angesagt und den Rest des Tages ging es ins Schwimmbad. Dort gibt es diese Styroporscheiben, mit dem Anfänger das Gleiten und die Fußarbeit im Wasser lernen sollen. Wie der Zufall es so will, paßt mein Gewicht ideal zum Auftrieb dieser Platten, d.h. ich stand ganz lässig unter den gesperrten Sprungtürmen nur ca. hüfttief im 3,50m tiefem Wasser. Selbst der Bademeister hatte soetwas noch nicht gesehen. Auf dem Weg vom Duschraum zur Umkleide werde ich von alten, faltigem Männchen angeraunzt. Aber schnell verstehe ich, daß er zum Schwimmen Gebiß und Brille entfernt hat und ich ihm einfach das angezeigte Gewicht der Waage nennen soll. Er versteht sogar englisch und bedankt sich höflich.


26. Tag
Heute bin ich durch einen langen und ein paar kurze Tunnel wieder zur E6 gefahren. In Oppdal bin ich dann in der Jugendherberge eingekehrt. Während die JH früher in der Ortsmitte war, liegt sie heute auf dem Berg am Ortsrand (Winterskigebiet). Sie besteht aus zwei Häusern mit je acht Zimmern, die über ein eigenes Bad verfügen. Ich teile mir das Zimmer mit einem Typ aus Sachsen. Er hat Koch gelernt und so können wir die Küche gut nutzen. Da ihm sein Trabbi unrettbar verreckt war, hatte er etwas mehr Gepäck dabei. Den neuen Ort der Jugendherberge hatte er bei der Touristeninfo erfahren. Auf seine Frage hin, ob der Weg nicht etwas weit wäre, bekam er nur die Antwort "Hey man, you are young and you are fit." zu hören. Als er dann den Berg keuchend erklomm, hatte ein Bauarbeiter einen Meter vor ihm seinen Radlader angeworfen. Total erschreckt hatte er dann eine Doppelrolle Rückwerts gemacht. Und in der Jugendherberge ist er dann vollkommen erschlagen angekommen.
Ansonsten ist es hier schön warm (auch zum Fahren), aber Oppdal ist ein Skisportort und so kann man sich hier nichts ansehen, aber die Berge sind wieder steiler geworden und sie sind noch mit Schnee bedeckt. Die Leute sind hier nicht mehr so rasenmähverrückt (von morgens 5 bis abends 23 Uhr) wie vorher.
Das letzte was ich an diesem Tag hörte? Hey man, you are young and you are fit.

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Landschaft auf dem Weg nach Oppdal

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JH Oppdal (komplett (Besteck, Mikrowelle) eingerichtete 4Bett Wohnungen)

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27. Tag
Heute bin ich nach Lillehammer gefahren. War es anfangs noch warm und trocken, so wurde es schnell kälter (12°C) und es regnete in Strömen. Die Jugendherberge in Lillehammer ist nicht ausgeschildert, nicht einmal im Bahnhof selbst, in dem sie sich befindet! Ich habe am Nachmittag insgesamt sieben Motorrradfahrer in die Jugendherberge gelotst, die ratlos hin- und hergefahren waren.
Sonstige Besonderheiten? Der zB dritte Stock eines Hauses ist das, was bei uns der zweite Stock ist. Außerdem wird man hier wieder mit "Hej" begrüßt, so daß ich mich als Deutscher laufend "angemacht" fühle. Am späten Nachmittag wurde es einmal für drei Stunden trocken, so daß ich mir alles in Ruhe ansehen konnte. Das Museumsdorf hat leider die üblichen blöden öffnungszeiten.

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JH Lillehammer direkt im Bahnhof!


28. Tag
Um Straßenbenutzungsgebühr zu sparen, habe ich kurz nach Lillehammer die E6 verlassen und bin dann über die 4 nach Oslo gefahren. Der Himmel war stark bedeckt, aber abgesehen von den Wolkendurchquerungen trocken. Kurz vor Oslo fing es dann an so richtig zu schütten. Da es nicht wieder aufhörte, habe ich die zweite Tageshälfte in der Jugendherberge (bis Mitte Ausgust ausgebucht!) verbracht. Der Wetterbericht kündigt Regen an. Und der Joghurt aus dem Automaten war wohl schlecht...

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JH Haraldsheimen in Oslo

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29. Tag
Heute scheint doch tatsächlich die Sonne! Also habe ich am Vormittag schnell die wenigen "Sehenswürdigkeiten" in und um den Stadtkern besichtigt und bin dann am Nachmittag zu diversen Schiffsmuseen gefahren. Einmal gab es alte originale Vikingerschiffe und einmal das Museumsschiff Frahm. Außerdem habe ich mein Fährticket so gändert, daß ich morgen abend direkt von Oslo (statt Kristiansand) nach Hirthals fahre.

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Blick von der JH Oslo Richtung Innenstadt

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Oslo (Haupt)Ostbahnhof

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Domkirche mit außenliegender Basarhalle

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Karl Johans Gate mit Blick zum Königlichen Schloß

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Universität

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das Königliche Schloß

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Blick vom Königlichen Schloß über die Karl Johans Gate Richtung Domkirche

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Osloer Rathaus von außen

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Osloer Rathaus von innen

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Blick vom Eingang des Rathauses in die Universitätsgata

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Wandschmuck der überdachten Außengänge des Rathauses

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Osloer Rathaus von der Wasserseite aus gesehen

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Blick von der Rückfront des Osloer Rathauses auf die Pipervika (Wasserseite)

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Blick von der halben Anhöhe auf dem Weg zum Akershus auf die Pipervika Wachwechsel vor dem Akershus

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Akershus als Modell

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Vikingskipene (Wikingerschiffmuseum)

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Blick aus dem Framhuset (Polarforschungsschiff "Fram" von Fridtjof Nansen) Richtung Frognerkilen bzw. Pipervika

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30. Tag
Den heutigen durch Fährenwechsel gewonnen Tag habe ich mit einem kleinen Einkaufsbummel verbracht. Kurz vor 15 Uhr gab es dann ein Gewitter, daß einige Souvenirstände weg flogen. Außerdem war ich aus Preisgründen wieder bei Mc Donalds und wieder standen ein gutes Dutzend Kinderwagen am Eingang. Mindestens die Hälfte der Kundschaft ist jünger als acht Jahre, aber dieses Mal mußte ich nicht gegen Ballone ankämpfen, um an mein Essen zu kommen. Aber der Geräuschpegel reicht allemal, um dort keine Postkarten zu schreiben. Leider sind die Möbel nicht kindgerecht und so kommt es, daß während sich die einen an Mams Milchbar bedienen, die anderen die Hamburger direkt vom Tisch in den Mund schieben. Norwegische Familien scheinen fast immmer drei Kinder zu haben (zwei und ein Unfall, oder in der Reihenfolge umgekehrt, jedenfalls sind immer zwei ungefähr gleich alt). Gerade habe ich einer Ostberlinerin meine Esso Rabattkarte geschenkt und hoffe, daß es in den nächsten Stunden (dann geht es auf die Fähre) trocken bleibt. Ich bin schon gespannt, ob ich ein Bett oder einen Sitz gebucht habe. Die Fähre ruft.

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Einschiffung von Oslo nach Dänemark

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Blick von der abfahrenden Fähre auf Oslo

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31. Tag
Die Nacht auf der Fähre habe ich zusammen mit einem Norweger in einem Zweibettzimmer mit Dusche/ WC verbracht. Die Abfahrt in Kristiansand wäre also langsamer, teurer und unbequemer gewesen! Leider kippte der Norweger (auf "Butterfahrt") zehn Minuten vor dem Aufstehen die offene Whiskyflasche um, aber in weiser Voraussicht wurden nur mein Taschentuch und meine Badelatschen in Mitleidenschaft gezogen. Um 11:30 Uhr war ich dann in der Jugendherberge von Arhus, der zweitgrößten Stadt von Dänemark, wo ich die nächsten beiden Tage verbringen werde. Zum Mittagessen (das dritte anständige Mittagessen in meinem Urlaub!) gab es Schweineschnitzel mit Erbsen und Bratkartoffeln in einem Kaufhaus (aber frisch zubereitet!). Ich war vor dreizehn Jahren schon einmal hier. Mal sehen, was ich wieder erkenne.

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JH Arhus


32. Tag
Nachdem ich heute vormittag alle kleinen Sehenswürdigkeiten auf Agfachrome gebannt hatte, ging es am Nachmittag zum Freilichtmuseum "Den gamle by (Die alte Stadt)". Da habe ich dann bei hohen Temperaturen (ca 25°C im Schatten), trotz leicht bedeckten Himmels, so viel Zeit verbracht, daß ich erst gegen 19 Uhr wieder in der Jugendherberge war. Und jetzt sitze ich hier, schreibe diese Karte, habe keine Aufraffung, um zum fünf Minuten entfernten Strand zum Schwimmen zu laufen und muß - wie bereits gestern! - eine 300gr Schokolade vernichten (die Tagel habe ich GESCHENKT bekommen!), weil sie mir sonst morgen auf dem Roller schmilzt und weil mir hier keiner dabei helfen will! Wenn alles klappt dann schlafe ich morgen nach einer sehr schönen (Natur) und angenehmen (Temperatur, Menschen, Jugendherbergen) Urlaub wieder im eigenen Bett.


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Uhrenturm des Rathauses

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Kirche und Kloster "Unserer Lieben Frau"

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alte Kirche unter dem Altar der neuen Kirche

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wiederentdeckte Malereien

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Dom von Arhus

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Weg durch das Mittelschiff

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Weg um den Altar herum

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linkes Seitenschiff

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Blick auf den Altar

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Blick vom Altar auf die Kirchenorgel

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Mühle über Den Gamle By

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Den Gamle By (Die alte Stadt/ Museumsdorf)

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Apothekenausrüstung

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33 Tag
Bei großer Hitze, bei der selbst die Autobahnfahrt keine halbwegs richtig Abkühlung brachte, bin ich am Nachmittag glücklich Zuhause angekommen. Eigentlich habe noch gar keine Lust morgen wieder zur Arbeit zu gehen...

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Glückliche Ankunft


Straßenkarte
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P.S.:
- Den Benzinschlauch habe ich nach (12 Jahren) getauscht.
- Was immer ich für öl gehalten hatte, es ließ die Kanäle und den Auslaß sehr schnell zuwachsen.
- Die ausgelassenen Sehenswürdigkeiten (Bergen, Geiranger, Atlantikstraße...) habe ich 2009 bei hervorragendem Wetter nachgeholt.



Wie geht es weiter?

1992 . Mit der Vespa reisen? Ja, von Hamburg bis in die Lüneburger Heide (NL B F L D CZ)

1993 . Vespa Reisen! Tour der Kirchen (CH FL F MC I V RSM A SK H PL)

1994 . Vespa Reisen! Iberische Halbinsel; fahren satt (F AND E GBZ P IRL GB)

1995 . Planet Erde- ganz oben (DK FI S N) <--> Du befindest dich HIER!

1997 . Bei Griechen und Türken (I GR TR)

1998 . Vespa Reisen! Feuchtes Inselhopping (NL GB GBM IRL)

1999 . Vespa Reisen! Links des Stiefels (I F TN M)

2000 . Vespa Reisen! Olé und Tee! (F E GB GBJ GBG B NL)

2001 . Mit der Vespa reisen! Bis irgendwie nach Amerika! (DK N IS FO)

2006/1 Vespa Reisen! Berge, Meer, Stuten, Pizza wie Zuhause! (A SLO HR I)

2006/2 Vespa Reisen! Schlittschuhlaufen im Juni! (LT LV EST)

2009/1 Mit der Vespa reisen? Kurztrip Südskandinavien! (DK N S)

2009/2 Kleine Brückentour! (DK S)

Aber prinzipiell ist die Reihenfolge des Lesens egal.


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Bearbeitet von CDI, 6. Dezember 2011 - 23:02,






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