1. Tag
Da ich die Alpen bereits kenne und um keine kostbare Reisezeit auf der Autobahn zu verschwenden, verwende ich wieder den Autoreisezug. Da die Fähre von Venedig losfährt. fahre ich bis nach Verona. Dazu muß ich leider erst in Hannover auf den Autoreisezug, aber da ich mich dort gut auskenne sollte auch das funktionieren. Auf der Autobahn nach Hannover gibt es dennoch ein Problem: Beide Fahrspuren gehen auf eine Fahrspur auf der Gegenseite und dort entlädt ein LKW. Allerdings beschützt von der Polizei, damit keiner in den Gegenverkehr fährt und der LKW Fahrer gesund bleibt. Trotzdem erreiche ich rechtzeitig die Verladestation, kurze Erholung, Proviant gekauft und schon geht es los. Und es gibt Abendbrot. Das heißt es wird kein Frühstück geben...

Abreise erst um 16:30 Uhr!

Bahntransport ab 19Uhr nach Verona
2. Tag
Nach einiger Rangiererei in der Nacht ist der Zug realtiv pünktlich in Verona angekommen. Bis zum Fährhafen in Venedig sind es nur 140km. Da ich aber nicht die Autobahn benutzen darf, sondern durch unzählige Dörfer mit ihren Geschwindigkeitsbeschränkungen fahren muß, muß ich so schnell wie möglich fahren. In Venedig ist die Verladestation gut ausgeschildert. Alles Gepäck am Roller gelassen, 'rein bei der Reederei, eingeschecked, einmal über das Wasser geschaut und schon ging es ans Verladen. Die Fähre war gerade zwei Meter von der Pier entfernt, da zeigte ein durchgeschwitzter Jugendlicher mit Rucksack und zwei Mädels im Gepäck auf die Fahre und sprach mit einem Hafenangestellten, bevor er sich mit "O No!" brüllend auf den Rücken warf. Manchmal im Leben verpaßt man Dinge nur ganz knapp, aber vorbei ist vorbei...
Straßenkarte

Fähre Fedra im Hafen von Venedig
3. Tag
Die Fähre tuckert an der Rückseite des Stiefel entlang und ich stelle fest, daß es auf der Fähre noch andere Zweiradfahrer aus Deutschland gibt und das der Autofocus meiner Kamera nicht auf glänzende Delfine (nein, es gibt nicht nur Flipper in Florida) scharf stellen kann. Mein deutscher Kabinenmitfahrer erweist sich als sehr angenehm. Er ist die ganze Zeit bei seinen Kumpels in einer anderen Kabine...
4. Tag
Nachdem die Fähre gestern Abend und Nacht schon Gäste ausgespuckt hat (inkl. meinem Kabinenmitfahrer), muß ich heute Morgen selbst in aller Frühe die Fähre verlassen. In diesem Zustand kommt mir die Straße vor dem Hafen wie eine dritte Welt Piste vor; ich fahre zwischen zwei Sandhügeln auf eine kleine Tankstelle, tanke dort und habe Gott sei Dank schon nach wenigen Kilometern Patras hinter mir. Zuerst teste ich meine neue Kreditkarte, damit ich weiß, ob das mit meinem Urlaub überhaupt funktioniert; der Test war positiv. Und ich stelle fest, warum ich die ganze Zeit leicht friere: Es ist trotz Anfang Juni nur 16°Celsius warm. So erreiche ich Olympia, den Startort einer jeden Olympiade. Weil Montag ist, hat das Museum geschlossen und so stapfe ich lediglich durch die Außenanlagen, wo man zB sieht wo das olympische Feuer entzündet wird oder durch welchen Gang die Sportler in die Arena gegangen sind. Weiter geht es nach Sparta, aber da dort nichts los ist, geht es weiter nach Mistras. Aber auch hier ist touristenmäßig nichts mehr drin. So bleibt nur noch ein Spaziergang durch die Ortschaft.
Straßenkarte

Geld holen in Kato Ahaio mit der Kreditkarte in Griechenland

Olympia

Olympia

Blick von Mistras

Häuserbau in Mistras. An den Straßenrändern befinden sich Wasserläufe für die Wässerung der Orangenbäume in den Gärten.

Eingang zum Kloster von Mistras

Blick auf Kloster von Mistras


Unterkunft in Mistras (das Tor mit dem gelben Schild darüber).
5. und 6. Tag
Da die Museen spät öffnen, geht es noch einmal kurz an Sparta vorbei nach Githio. Dort an der Hafenpromenade angekommen, will mich gleich eine ältere Dame in ihr Hotel locken, aber ich kann ihr klar machen, daß ich mich erst um eine Fähre kümmern muß. Wie ich einige Häuser weiter erfahre, ist die Fährgesellschaft konkurs gegangen, aber schon übermorgen wird die neu gegründete Fährgesellschaft die Fähre übernommen haben und mich mitnehmen. Also Ticket gekauft und zum Hotel. Die Alte scheint mir noch immer übel zu nehmen, daß ich vorhin nicht sofort eingezogen bin, aber was solls. Den einen Tag verbringe ich mit Ortsbesichtigung, was nach der gestern ganztägigen Fahrerei und dem Fähraufenthalt vorher gut tut. Am zweiten Tag durchfahre ich einen Autotunnel - mit Exklusivdurchsage für mich, weil ich wieder hart am erlaubten Limit fahre - und besichtige die dahinterliegende Tropfsteinhöhle doch nicht, denn die Phantasie der Höhlenführer und feucht und kalt kann ich im Augenblick nicht ertragen. Lieber schaue ich mir Wohnmobile mit einer Goldwing mit Anhänger als Zubehör zum Brötchen holen oder für Ausflüge an.
Straßenkarte

linker Küstenstreifen von Githio von Hafenmole aus

von Hotelfenster Blick auf Hafenmole mit Fähre nach Kreta

Hotel Githio

rechter Küstenstreifen von Githio von der Hafenmole von der Fähre aus
7. Tag
Der Fähre fährt erst um 8 Uhr, aber ich soll schon um 6 Uhr vor ihr Stellung beziehen. Die Hotelbesitzerin schüttelt den Kopf, denn die Fähre liegt direkt vor dem Hotel, so daß man selbst als Fußgänger keine fünf Minuten bräuchte, aber sie bekommt die selbe Auskunft. So habe ich einen Sonnenaufgang auf der Mole. Und das mit Action: Die Fähren sind immer im 90° Winkel zur Mole und die LKWs müssen rückwärts hinein. Außerdem sind sie so hoch beladen - auch mit Ziegeln, nicht nur mit Plastikstühlen - daß sie manchmal an der Decke des Laderaums schrammen. Da vergeht die Zeit wie im Fluge und wir kommen fast pünktlich los. Nach einigen Anlegestellen kommt die Fähre in Kissamos ganz im Westen Kretas an. Selbstverständlich spukt die Fähre auch Autos mit Pinneberger Kennzeichen aus, da kann man echt Verfolgungswahn bekommen. Im Hafengebiet ist der Asphalt teilweise dermaßen unterspült, daß man in den Löchern Kinder verstecken könnte und ich weiß auch nicht, warum die ganzen Touristen hier im Staub neben der Hauptstraße herlaufen; schön stelle ich mir anders vor. Der Tank ist voll, also ab bis nach Rethimno und dort im Hotel Paradiso einquatiert. Die Vorstellung vom Paradies scheinen auch verschieden zu sein, jedenfalls gibt es warmes Wasser zum Duschen immer nur Sonnabends. Oder mit ungnädiger Miene auch bei Extrazahlung. An die alten Wasserspülkästen hoch über dem Klo namens xxx Niagara habe ich mich schon gewöhnt, aber bei den Wasserhahnimitaten staune ich noch immer.
Am Nachmittag sind nur Stadtbummel und etwas Kultur angesagt. Ich treffe noch ein deutsches Pärchen und weil wir uns gut verstehen und ich die bessere Karte habe, durchstreifen wir gemeinsam die Stadt.
Straßenkarte

Kreta in Sicht

Wasserhahn Hotel "Paradiso" in Rethimno (Klospülkasten "Best Niagara")

Durch das Tor - man sieht die Vespa - die Treppe hinauf zum oberen Stockwerk im rechten Gebäude, geht es direkt ins Paradies.

Straßen abends in Rethimno




Venezianisches Kastell Fortezza von Rethimno





Gut gefrühstückt lassen sich Heldentaten vollbringen.
Man muß denen zuhause ja nicht unbedingt sagen, daß das Säulenfragment aus Styropor ist...

Basarviertel von Rethimno

inkl. der handlich knuffigen Schnuckelchen der Stadt.
8. und 9. Tag
Meine Vespa und ich brauchen wieder etwas Bewegung und so geht es heute knapp 160km weiter zur Hauptstadt Kretas: Heraklion (Iraklio). Neben etwas Stadtbesichtigung und Kultur konnte ich noch mein nächstes Fährticket bekommen. Ansonsten Tage ohne Höhepunkte.
Straßenkarte

an allen Straßen blüht es lila, gelb oder weiß


Hotel in Iraklio

Vom Hotel zum Wasser

an der Ausgrabung einer alten Kirche vorbei


Basarviertel von Iraklio
10. Tag
Heute soll es mit der Fähre nach Rhodos gehen. Aber ersteinmal betrachte ich aus dem Abfertigungsgebäude ein Riesengewitter auf dem Mittelmeer. Wie im Comic kann man die Lichtwege in den Wolken und dann auf dem Meer einschalgen sehen. Ein Mitreisender hat einen Pick-up vor dem Gebäude stehen. Als das Gewitter näher kommt, lupft er kurz die Abdeckplane und so verlassen ein gutes Dutzend Kinder die Ladefläche. Die Fähre verspätet sich locker um drei Stunden. Auf der Fähre gibt ein Einheimischer schon einmal einen Vorgeschmack auf seine Insel: Zuviel Asphalt und Beton und Todesursache Nr. 1 ist dort der Alkohol, denn der ist wie auf Helgoland steuerfrei. Wie erwartet trifft die Fähre nicht um 22 Uhr, sondern morgens um kurz nach 2 Uhr in Rhodos ein. Aber ein Hotel ist Gott sei dank sehr schnell gefunden.
Straßenkarte
11. Tag
Das Hotel hatte ich in der Nacht gut gewählt. Noch vor der Stadtbesichtigung kümmere ich mich um die nächste Fähre. Ein Ticket verkauft man mir zwar nicht, aber die Fähre soll morgen um 9 Uhr da sein.

Rhodos Blick vom Fährhafen zum Emborio und Mandraki Hafen

an der Stadtmauer entlang

Altstadt Nebenstadttor von Alchadev Straße zum Naillac Turm und Mandraki Hafen

ehemaliges Gericht

Seepferdchen-Brunnen

Marientor mit Basar von der Altstadtseite aus

Marientor von der Wasserseite aus

Straße der Ritter

Haus am Simiplatz

Suleman Moschee

zwischen zwei Schutzmauern beim

hinterer Altstadtausgang beim Großmeisterpalast

Hotel auf Rhodos
12. Tag
Ich habe heute morgen pünktlich beim Hotel ausgescheckt, aber schon zum Mittagessen war ich wieder zurück. Die Fähre ist heute nicht gekommen. Aber sie soll morgen kommen. Also gehe ich noch einmal in die Altstadt und zum Hafen. In der Altstadt schaue ich den Touristen zu. Einige leihen sich - nur mit T-Shirt und kurzer Hose bekleidet - einen Roller (50cm, Plaste, Keilriemenautomatik), mit dem sie dann los fahren, als wollten sie im Zirkus auftreten. Es ist mir unverständlich, wie man so halsbrecherisch mit einem Fahrzeug, das man nur vom Sehen kennt, in solcher Bekleidung fahren kann. Nach einer guten halben Stunde kommt er dann mit verschrammten Beinen, Armen und Händen und kaum lädierten Roller um eine Erfahrung reicher wieder zurück. Jetzt weiß er wohl, daß 2kW und eine relativ niedrige Geschwindigkeit doch ganz fatale Folgen haben kann. Der Verleiher nimmt das Ganze überraschend gelassen hin und sorgt dafür, daß der Kunde relativ rasch geht, damit dieser nicht auch noch Andere abschreckt. Im Hafen sehe ich, daß es sehr viele Schiffe für Tagesausflüge nach Marmaris gibt, aber es besteht leider keine Chance eine Vespa mitzunehmen.

"Hotelstrand"

Strand links der Spitze von Rhodos

Blick auf Kirche und Gouverneursplatz


Mühlentürme beim Emboriohafen

Hirsch, -kuh und (ehemals Koloß von Rodos) Kastell des Mandrakihafens

13. Tag
Heute ist die Fähre selbstverständlich wieder nicht gekommen und so bin ich nur einmal zum Nordstrand gefahren und habe dort die Zeit genossen. Abendbrot gegessen habe ich ich in meiner üblichen griechischen Gaststätte, wo man mich schon kennt und wo ich mir in der Küche (landesüblich) meine Mahlzeit selbst zusammenstellen darf.
14. Tag
Um die Zeit nicht ungenutzt verstreichen zu lassen, steht heute ein Ausflug nach Lindos an. Dabei handelt es sich um eine Landzunge mit einem hohen Felsen mit einer Burg obenauf. Unten leben in weißen Häusern die Eingeborenen, die auf verschlängeltem Weg die Touristen an unzähligen Andenkenläden, Restaurants... vorbeiführen. Wem der Weg zu lang ist, kann sich auf einem Esel hinauftragen lassen. Ich dagegen nehme den kurzen, schönen Weg, den die Esel von der Burg zurück in den Ort nehmen.
Straßenkarte

Lindos auf Rhodos


langer Eselsweg an Verkaufsständen vorbei

Blick von Lindos nach Charakion






Roller links auf Parkplatz an Straße


15. Tag
Da die dämliche Fähre aus Marmaris nicht kommen will, ich aber irgendwie weiterkommen muß, habe ich mich kurzerhand zur Insel Kos eingeschifft. Ein Hotel war schnell in einer Nebenstraße gefunden. Anschließend wollte ich noch ein Ticket für mich und meine Vespa in die Türkei kaufen, aber viermal wurde mir in einem Reisebüro gesagt, daß es soetwas nicht gibt. Erst im fünften Reisebüro bekam ich von einem jungen Mädchen Ticket und die entscheidenden Tips. Als ihr Chef davon erfuhr gab es Riesenmecker vor der Kundschaft, aber da hatte ich bereits das Ticket und bezahlt. Versucht übrigens doch einmal in Google Maps eine Linie von Kos nach Bodrum zu ziehen; es klappt nicht. Die eingezeichneten Fährverbindungen brechen alle irgendwo im Wasser ab!
Das Hotel in der Nebenstraße hat nichts genützt. Besonderer Hit unter den Jugendlichen scheint die Honder Cub (meistgebautes Moped der Welt mit 4-Takter) und ihre unzähligen Kopien (auch zb von Yamaha) zu sein. Der Sinn von der Uferpromenade und diesem Moped scheint nun darin zu bestehen, daß man als Jugendlicher ab Einbruch der Dunkelheit möglichst laut und möglichst oft dort die halbe Nacht hin- und her fährt. Nun ist es ja so, daß verschiedene Länder verschiedene Einstellung zum Thema Lärm haben. Bei den Italienern beispielsweise lebt nur das, was auch Lärm macht. Aber diesen Jungs hier sollte man einfach das Moped wegnehmen, damit sie den Rest der Menschheit nicht mehr mit ihrer Dummheit quälen können.
Straßenkarte

Hotel auf Kos, weil die Autofähre von Marmaris 3mal nicht kam
16. Tag
Ne ne, so geht das nicht. Ich stehe hier im Hafen wie verabredet, aber vor mit steht nur ein Abfertigungshaus mit rechts und links einem Zaun. Ich will mit! Also den Zaun abgefahren, eine Schwachstelle gefunden, Zaun geöffnet, mit der Vespa durch und vor der Gangway postiert. Das Personal ist irretiert und ruft nach dem Obermatrosen. Der ist informiert, fragt nur, ob ich das verabredete Baschisch (Trink-/ Bestechungsgeld) dabei habe, was ich bejae und schon helfen mir die Matrosen über die Gangway. Roller und ich bleiben erst einmal unter Deck, bis wir die griechischen Hoheitsgewässer verlassen haben. Anschließend dürfen wir beide an die frische Luft. In Bodrum angekommen verlassen erst alle anderen Passagiere das Schiff. Anschließend helfen mir die Matrosen die Vespa wieder von Bord zu bekommen, denn die letzte Stufe ist doch etwas hoch für die kleinen Räder. Während die Touristen zur Registrierung ihrer Papiere anstehen (Türkei ist kein EU Land), darf ich in die gute Stube des Haufenmeisters/ Zöllners. Dieser ist ob meiner überraschenden Ankunft zu so früher Stunde zwar noch nicht so richtig angezogen, aber die Zollformalitäten (insbesondere für die Vespa; wohin, wie lange in Türkei, wo wieder ausreisen...) sind trotz mindestens dreifacher Ausfertigung schnell erledigt, so daß ich noch vor vielen Touristen den Hafen verlassen kann. Die Straßen erweisen sich auf dem Land als ziemlich leer, so daß ich schnell voran komme. Eigentlich nerven nur zwei Sachen. Zum einen gibt es in großer Stückzahl kleine LKWs mit Doppelachse hinten. Bergauf überhole ich sie locker. Bergab überholen sie mich locker. In der Ebene bestimmen Beladung und Windrichtung den Sieger. Und diese Kisten rußen ziemlich und fahren lange Strecken, so daß sich der Wettkampf oftmals mit mehreren LKWs über hunderte von Kilometern her zieht. Das zweite sind die Tankstellen. Praktisch jedes Mal muß ich mich dort dafür rechtfertigen, daß ich in meinem Alter nicht verheiratet bin. Wo doch das Leben mit einer Frau für einen Mann so viele Vorteile hat. Meine Vorstellung vom Schöner Wohnen ist für sie nicht nachvollziehbar.
Straßenkarte

auf Fähre nach Bodrum


Zollabfertigung in Bodrum

erster Tankstop (Bleifrei mit Visa-Karte und Brause) vor

Milet



Blick von Priene auf ehemalige Meeresbucht/ Hafen

Priene, Straßen schachbrettartig angelegt









Ephesus




Biblithek des Celsus

Hadrianstempel


Tor trennte Ober- (Regierungs-) und Unterstadt, Blick auf Unterstadt/ Marmorstraße


auf Rückweg kurz vor dem Theater

Hotel bei Aliaga


Blick vom Hotel bei Allaga auf die Bucht mit ihren vielen Tankschiffen
17. Tag
Zum Frühstück gab es heute Fernsehen, mit Militärmusik und Atatürk. Anschließend konnte das Zimmer mit Visa Karte bezahlt werden. Und mit Verlassen des Sandweges vor dem Hotel war ich bereits wieder auf der Hauptstraße, aber es ist Sonntag und so sind nur wenige LKWs unterwegs und die Straße gehört mir. Die Dorfduchfahrten scheinen alle gleich zu sein: Vom Anfang bis zum Ende des Dorfes gibt es zwischen den entgegengesetzt führenden Fahrspuren ein gut halben Meter breites und von hohen Bordsteinen eingefaßtes, nicht querbares Beet mit Büschen und manchmal Blumen, das nur selten durch eine Kreuzung durchbrochen ist. Auch stehen in den Dörfern viele Rohbauten, weil in diesem Stadium die Wohnungen verkauft werden und erst wenn das geschehen ist, wird weiter gebaut. Auch viele Handwerker sind zu sehen. Maler, die sich mit einem alten Seil vom Hochhaus abseilen, um die Außenfassade zu streichen, oder eine Dorfschmiede, wo das Auto auf die seitlich danebenliegenden Reifen gekippt wird, damit man - mangels einer Hebebühne - Arbeiten an der Unterseite vornehmen kann. Erschreckend fand ich nur, daß es in der heißen Sonne lebende Tagelöhner mit ihren Familien zu geben scheint, die in einer aus sehr wenig Latten und viel Folienresten bestehenden Unterkunft auf/ zwischen den Feldern zu leben scheinen. Aber auch diese Menschen sind sehr freundlich und die Kinder kommen gleich angelaufen, wenn sie so etwas komisches, wie eine Vespa zu sehen bekommen, denn meistens wird hier bei Zweirädern Mobylette gefahren, da das ehemalige Werk in die Türkei verkauft wurde.
In Bergama angekommen fahre ich auf den dortigen Parkplatz. Schon möchte einer der Parkwächter die Parkgebühr von mir. Zufällig fährt gerade ein Streifenwagen vorbei, der auf mein Winken hin auch tatsächlich anhält. Und ich habe Glück; beide Polizisten sprechen deutsch. Ich frage sie, seit wann man in der Türkei für Zweiräder Parkgebühr bezahlen muß oder ob mich der ADAC falsch informiert hätte. Noch bevor er mir die Antwort mitteilen konnte, waren sämliche Parkwächter bis zu meinem Besuchsende schlagartig verschwunden. In Bursa dann angekommen wäre mir fast der Sprit ausgegangen, aber Taxifahrer konnten mir den Weg zu einer Tankstelle fast gleich um die Ecke nennen. Während ich dann Sprit für 1.000.000 Türkische Lira im Tank versenkte, sah ich auf der anderen Straßenseite bereits das Hotel für die kommende Nacht. In Bursa selbst gibt es eine schöne Moschee. Und mir fiel auf, daß es kaum Frauen mit Schleier oder auch nur Kopftuch gibt. Und wenn, dann nur für die ab ca. 16-jährigen.
Straßenkarte

Bergama, Theater und Tempel







Moschee von Bursa mit "Springbrunnen"
18. und 19. Tag
Die Sonne scheint direkt in mein Zimmer und so kann ich mich nur mit Mühe im Bett halten, so daß ich bereits vor fünf Uhr ohne Frühstück aus dem Hotel stürme. Das versteht der aus dem Schlaf gerissene und noch schlaftrunkene Nachtportier zwar nicht, aber ich erkläre ihm einfach, daß nicht Frühstück, sondern leere Straßen (heute ist Montag!) für mich wichtig sind. Und so komme ich gut voran. So treffe ich zB auf hunderte von Arbeitern zum Schichtwechsel eines Automobilwerkes. Im Gegensatz zur Google Maps Karte durchfahre ich nicht die ganze Bucht, sondern kürze mit einer Fähre ab. Vor Istambul wird der Verkehr immer dichter und mangels eines öffentlichen Nahverkehrsystems steigen die Leute an der Hauptstraße in eines der unzähligen Mini-Großraumtaxis ein. Als ich diese Taxis zum ersten Male sehe, sehe ich ich ihre Räder in der Sonne glitzern. Als ich näher komme, trifft mich fast der Schlag: Aus den Radachsen kommen Drahtstifte/ Nägel in ein bis zwei Handlängen. Auf diesen ist außen parallel zur Außenseite des Taxis eine Art Mercedes Stern ohne Außenring! Ich komme mir vor wie bei beim Wagenrennen mit Ben Hur und das live. So fahre ich vorsichtig weiter bis in das Herz von Istambul, wo nette Weise ein Taxifahrer Rücksicht auf micht nimmt und vor der umspringenden Ampel nicht scharf, sondern nur so schnell wie ich auch, bremst. Auf meinem weg durch Istambuhl fahre ich über die damals einzige Brücke, die den asiatischen Teil von Istambul mit dem europäischen Teil von Istambul verbindet; ich war mit meiner Vespa also auch schon in Asien. Ein Hotel ist schnell gefunden, denn morgens um halb zehn sind die Kunden noch nicht da. Bezahlt wird mit der Visa Karte auf Dollarbasis und sofort, weil sich der Kurs andauernd ändert.
Was mir anschließend als Fußgänger auffällt ist, daß es dort sehr bergig ist. Und das es dort extrem viele Banken gibt. Und viele Rechtsanwälte. Und viele moderne Worte scheinen der deutschen Sprache nicht unähnlich. Und die Taxis sind gelb und fast immer von Renault (an dem Werk war ich ja vorbei gefahren). Und die Teeverkäufer lassen sich nur gegen Geld fotografieren und man kann bei ihnen auch Zigaretten kaufen. Und nur türkische Teppiche sind gut. Teppiche aus Marokko oder Tunesien kann man getrost vergessen... überhaupt wollten mir einige Türken etwas verkaufen. Ich antwortete dann immer auf Plattdeutsch und hatte meine Ruhe.
Am nächsten Tag sprach mich eine junge, durchaus sympatische deutsche Frau an, die angeblich in Geldnot war. Ich habe ihr dann, nachdem ich sie von Mittag bis 23 Uhr kreuz und quer durch Istambul geschleift hatte, 50DM gegeben; das war mir der Spaß wert. Wie sich nach dem Urlaub erwartungsgemäß herrausstellte, scheint es die von ihr angegebene deutsche Adresse nicht zu geben und bei der angegebenen Telefonnummer hat nie irgendjemand abgenommen. Google (maps) oder ähnliches gab es damals noch nicht zur Recherche.
Straßenkarte

Fähre von Yalova nach Kartal auf dem Weg nach Istambul

Istambul; alte Straßenbahn (tagsüber roter und grüner Wagen)

Dolmabahcepalast (Fotografieren teurer als sehr teurer Eintritt)


Fischmarkt

Blick vom Fischmarkt zur Rüstem-Pascha Moschee und ägyptischen Basar

Blick von der Galatabrücke zur Bosperusbrücke die Asien mit Europa verbindet (selbst befahren)

Galatabrücke

Das nenne ich Diebstahlsicherung!

Yerebatan Zisterne


von Kaiser Wilhelm gesponsert

Hagia Sophia Moschee

Sultan Ahmet Moschee (Blaue Moschee, 6 Minarette)

Rückweg vom Topkapipalast

Taxi und Teeverkäufer im Sulta Ahmet Park zwischen Hagia Sophia Moschee und Sultan Ahmet Moschee
20. Tag
Heute verlasse ich die Türkei wieder. Eigentlich wollte ich ein Foto von Vespa mit Hotel machen, aber ein Hotelangestellter hatte nicht nur Hauswand und Bürgersteig, sondern auch gleich die Vespa mit reichlich Wasser entstaubt, so daß sie nun tropfend vor mir stand und ich das Foto vergaß. Zuerst geht es über eine Autobahn, dann über eine Art Bundesstraße und es wurde immer menschenleerer, je näher ich der Grenze in Ipsala komme. Trotz vieler Papiere kann ich die Türkei schnell verlassen. Nur die Einreise nach Griechenland verzögert sich. Erst als ich anfange die Fußball guckenden griechischen Zöllner zu fotografieren, werde ich schnell abgefertigt. übernachten wollte ich eigentlich in Xanthi, aber da es dort nichts zu sehen und somit auch kein Hotel gibt, fahre ich weiter, bis ich abends nach 500km Kavala erreiche, wo sich gleich an der Uferpromenade ein Hotel mit Meerblick findet. Ein kleiner Spaziergang im Ort, ein Essen an der Uferpromenade und der Tag ist zuende.
Straßenkarte

Hotel in Kavala

Blick vom Zimmerfenster des Hotels in Kavala auf den Hafen
21.Tag
Da ich für Thessaloniki etwas zu schnell war, ging es heute nur kurz bis nach Ouranopoli, zum Badeurlaub sozusagen. Das Wasser war angenehm und Badelatschen gegen Seeigel, die lustig am Meeresgrund herumkrabbeln, hatte ich auch. Aber eigentlich wollte ich zum Ende der Landzunge Athos, nicht um Karies, sondern um ein Kloster und den Berg Athos zu sehen bzw. besuchen. Aber angeblich wäre das Boot defekt. Auf Athos sind übrigens keine Frauen zugelassen; selbst weibliche Haustiere werden entfernt, so daß es dort keine Viezucht gibt und männliche Haustiere (zB Esel) von außen gekauft werden müssen. Aber auch als Mann hat man so seine Probleme, denn es sind nur Pilger zugelassen, wobei Touristen - bei Einhaltung einiger Spielregeln - zu Pilgern gemacht werden, solange eine Anzahl an Fremden nciht überschritten ist.
Straßenkarte

Hotel von Ouranopoli

Ein- und Ausfahrt von Ouranopoli

Fischerstrand von Ouranopoli, Fahrt nach Athos fiel wegen defekten Bootes aus

22. Tag
Das Boot nach Dafni auf Athos ist selbstverständlich noch immer defekt, d.h. es ist noch keine lohnende Anzahl von Touristen anwesend und so verlasse ich die Gegend wieder. Als ich kurz nach dem Hotel einen Berg herauffahre sehe ich etwas glitzerndes, das sich über die Straße bewegt. Und eh ich mich versehe, stoße ich auf das Glitzerding. Es ist eine riesige Schlange, die Gott sei dank rechtzeitig angehalten und den Kopf weggezogen hat, so daß wir alle nur mit dem Schrecken, aber ohne Schaden davon kommen. Kurze Zeit später sehe ich im Gras neben der Straße eine griechische Landschildkröte; die meisten Verkehrsinseln bei uns sind jedenfalls deutlich niedriger... So bin ich schon am Mittag in Thessaloniki angekommen und schaue erst einmal, ob schon andere Eurovespa Gäste angekommen sind. Mit diesen unterhalte ich mich dann, bis ich am späten Nachmittag mein Hotelzimmer beziehe.
Straßenkarte

Blick von Kariani auf Küste


Turm und Wahrzeichen von Thessaloniki
23. Tag
Heute ist - neben der Eurovespa - erst einmal Besichtigung angesagt, denn Thessaloniki ist dieses Jahr Kulturhauptstadt Europas und so wurde viel historisches instandgesetzt. Selbstverständlich ist nicht alles fertig geworden, aber wäre alles fertig geworden, hätte das die Besucher auch nur verunsichert. Abends ging es dann zur Eurovespafete auf das Messegelände, wo auf der Bühne gemeinsam Tzaziki, äh nein, natürlich Sirtaki (Hollywood Version eines griechischen Tanzes) getanzt wurde und wo es so viele und große Pokale gab, daß man sich nur erstaunt fragen konnte, wie ein Vespafahrer ein solches Ungetüm heil mit nach Hause bekommen soll.

Apostelkirche






Dimitrios Basilika








Krypta war einst Folterkammer bzw.römisches Dampfbad

Rotunda, Mausoleum für Kaiser Galerius/ Kirche/Moschee


Galerius(triumpf)bogen


Agia Sofia


Hoteleingang und Parkplatz


Blick von Hotelzimmer Richtung Hafen

Eurovespafeier im Messezentrum





2. Platz nach Lissabon

Wie soll man einen solchen Pokal auf seiner Vespa heil nach Hause bekommen?
Erinnerungsstücke für Zuhause. Oder ebay?
24. Tag
Heute ging es über Pella nach Kastoria. In Pella befinden sich die Reste eines alten Tempels, wo bei immer ein paar Säulen überlebt haben. Kastoria ist die Stadt der Pelze (ideal für europäisches Manta Treffen) und in seinem See machen die Pelikane auf ihrem Weg zwischen Sommer- und Winterlager Rast. Ansonsten könnte man dort einfach vorbei fahren, ohne etwas zu vermissen.
Straßenkarte

Pella

Hotel in Kastoria

Blick vom Hotel zum Stadtzentrum

Kastoria ist die Stadt der Pelze und Pelikane


Stadtplan von Kastoria


Blick vom Stadtzentrum zum Hotel
25. Tag
Und weiter ging es heute Richtung Süden bis nach Perama, wo sich Tropfsteinhöhlen befinden. Eigentlich hasse ich diese Höhlen, weil mir der Führer immer etwas von Elefanten, Orgeln und ähnlichem erzählt, die er angeblich sieht, aber sie sind doch eine schöne Abkühlung.
Straßenkarte

Anfahrt zur Vikosschlucht

Kirche bei Eingang zur Vikosschlucht

Bauernhaus ebenda

Vikosschlucht

Lanschaft zwischen Vikosschlucht und Ioanina

Pension in Perama

Tropfsteinhölen von Perama


Ausgang der Höhlen von Perama

Pension in Perama
26. Tag
Heute morgen habe ich im 3. Gang Standgas Perama verlassen und fast meine Vermieterin als Kotflügelfigur gehabt, denn leise Zweiräder ist man absolut nicht gewohnt. Nach einem kurzen Abstecher zum sehr gut erhaltenen Theater von Dodoni
ging es weiter nach Metsovo, dem Zentrum des Weinanbaus und der Flokatis. Weiter ging es dann praktisch bis nach Meteora mit wunderschön gelegenen Klostern/ Häusern, auf dessen Grundstück es niemals -zB wegen überstehender äste - zu Nachbarschaftsstreit kommt.
Straßenkarte

Anfahrt zu Dodoni

Theater und Ruinen von Dodoni





Lake Ioaninon mit Blick auf Ioanina links und Perama ganz rechts

Metsovo mit Holzhäusern und Flokatis


Meteora











Hotel in Kalambaka

27. Tag
über Thermopiles, wo man tatsächlich ein Bad nehmen kann, ging es heute nach Delphi, wo bei es auf dem Weg zwei Auffälligkeiten gibt. Erstens: Kreisen Geier über einer Straße, so wurde dort ein Tier, zumeist eine Schlange, totgefahren. Sobald sich der Verkehr entfernt hat, wird zur Landung angesetzt und gespeist, so daß die Straße wieder sauber ist. Zweitens: Die Straßenschilder haben oftmals griechische und arabische Schriftzeichen, wobei es keine Regeln für die übersetzung zu geben scheint. So gibt es Delphi, Delphie, Delvi, Delfi und auch Elphi zu sehen. Am besten man spricht aus, was dort steht und sucht dann etwas gleichklingendes auf der Landkarte.
Als Sehenswürdigkeit gibt es hier das Museum mit seinen weltbekannten Ausstellungsstücken, die ich schon als Schüler im Geschichtsbuch hatte, einen Tempel, ein Theater, ein Sportstation mit Start-/ Ziellinie und Wendemarke und das etwas abseits gelegene "Orakel". Auf den Steinsitzen des Stations sitzt es sich abends übrigens sehr angenehm, da sie die Hitze des Tages gespeichert haben.
Straßenkarte

Thermopiles


Blick von Delphi


Museum von Delphi








berühmter Wagenlenker mit Pferd (Holzwagen ist verrottet)



Schatzhäuser/ Tempel am Aufstieg (Rundtempel auf unterer Straßenseite für Göttin Athena war gesperrt)




Tempel des Apoll


Stadion ganz oben




Blick Richtung Tempel der Göttin Athena)

Theater von Delphi auf halber Höhe


Hotel in Delphi
28. und 29. Tag
Heute geht es nach Athen. Der Verkehr ist erträglich und ein Hotel schnell gefunden. Bei den erwarteten Sehenswürdigkeiten gibt es endlich einmal komplette Tempel, statt nur ein paar Säulen, so daß man sich endlich vorstellen kann, wie die Dächer gebaut waren. Noch ein paar Jahre und die Menschen werden entdecken, daß diese ursprünglich einmal gestrichen waren (so wie man gerade erst entdeck hat, daß die französischen gothischen Kirchen einen Innen- und Außenanstrich hatten).
Straßenkarte

Athen; U-Bahnstation vor dem ...

... Turm der Winde (Sonnenuhr/ Kalender)



Griechische Agora mit Blick auf Akropolis


Hephaistos Tempel







Attalos Stoa (Agora Museum)


Blick vom Aufstieg zur Akropolis zurück auf die griechische Agora/ Athen

Theater auf Rückseite der A, zwischen Kasse und Akropolis




Aufstieg zum "Stadttor" vor dem Panthenontempel

Blick hinter dem "Stadttor" auf Phantenontempel

Blick zurück zum "Stadttor"

Panthenotempel

Blick hinab zum Olympieion /Athen Süd

Blick hinab auf Athen Nord

Erechtheiontempel


Niketempel, rechts von Phantenontempel, Säulen sind aus einem Stück

eine DHL Niederlassung Athen

Elektrobusse vor dem Hadrianstor

Hadrianstor vor dem Olympieion

Blick von Kreuzung vor dem (neuen) Olympischen Stadion zurück zur Akropolis

Erstes Olympisches Stadion der Neuzeit, leider zu schmal für heutige Zwecke



Parlament von Athen

Wachwechsel vor dem Parlament Rathaus beim Grabmal des unbekannten Soldaten






Orthodoxe Kathedrale "Mitropolis"


U-Bahn vom Turm der Winde nach Piräus

Typischer Laster für Fährbeladung

Hotel in Athen

30. Tag
Nachdem ich Athen entspannt verlassen habe, war der erste Zwischenstop beim kanal von Korinth angesagt. Ich war doch erstaunt, wie schmal der Kanal ist, aber er scheint für den benötigten Warenverkehr auszureichen. In Epidauros gab es wieder einmal ein griechisches Theater mit schöner Aussicht und in Didima habe ich ein Loch in einem Berg besichtigt. Endstation war ein kleines Hotel in der Küstenstadt Nafplio.
Straßenkarte

Blick von Loutraki auf den Korinthischen Golf


Kanal von Korinth



Theater von Epidaurus






Museum beim Theater von Epidaurus

Didima




Rückblick vom "Loch" zum Roller

Hotel in Nafplio

31. Tag
Heute gab es einen Ausflug nach Mikenes und zu den Sportstätten von Nemea. Abgesehen davon, daß ich meinem Zimmerschlüssel den Bart abgedreht habe, war alles OK.
Straßenkarte

Straßen in Altstadt von Nafplio

Burg über Nafplio


Hafen und Flanierpromenade von Nafplio

Castell vor dem Fischerhafen von Nafplio

Mikenes; Löwentor am Burg(reste)eingang


Blick von Burgruine zum Kuppelgrab

Kuppelgrab "Schatzhaus des Atreus"




Sportstätten von Nemea

Wasch- und Umzugsräume


Tempel
32. Tag
Heute ging es nach Diakosto direkt an der Küste, um sich schon einmal für die Rückreise aus Patras in Position zu bringen.
Straßenkarte

steiler Gebirgsrand bei Tankstelle vor Diakosto

Hotel unmittelbar am Strand von Diakosto
33. Tag
Heute gibt es einen Abstecher von der Küste in das Bergige Hinterland, das nicht nur für Getreideanbau, sondern auch zum Skilanglauf genutzt wird. Am Nachmittag wiederhole ich die gleiche Strecke mit einer Zahnradbahn über wilde Schluchten hinweg. Die Zahnradbahn erweist sich als tolle Konstruktion. Antrieb und Bremseinheit befinden sich in einem kleinen Wägelchen zwischen den beiden Abteilwagen. Und es gibt endlich wieder eine Tropfsteinhöhle. Naja, erfrischender als ein Tempelrest mit seinen drei bis fünf Säulen...
Straßenkarte

Zahnradbahn von Diakosto nach Kalavrita

Dieselelektrischer Antrieb zwischen zwei Personenwagen

Aussicht aus Zug in Schluchten

Kloster Mega Spileon auf dem Fels wie in Meteora

Hausbau in Kalavrita

Kirche von Kalavrita

Kriegsdenkmal in Kalavrita (Deutsche töteten 700 männliche Dorfbewohner)

(Blick) auf Kalavrita

auf dem Weg zu den



Tropfsteinhöhlen "Spileo ton Limnon"





34. und 35. Tag
Heute lasse ich es betont locker angehen, denn die Fähre wird erst am Abend ablegen. In Patras ist die Straße vor dem dem Fährhafen fertig geworden und so habe ich jetzt einen normalen Eindruck von Patras, nicht so niederschmetternd wie bei meiner Ankunft. Seit dem frühen Nachmittag halte ich mit anderen vor der Fähre Rast, aber erst am Abend, nachdem man das Hafengelände wieder verlassen und noch einmal durch den Zoll gefahren ist, kommt man an Bord. Und ich habe Glück, denn ich habe die Kabine ganz für mich alleine. Dank Innenkabine kann ich so gründlich ausschlafen, daß ich aufpassen muß, mit dem Tageslicht halbwegs synchron zu bleiben.
Straßenkarte

Warten auf Einschiffung auf der "Fedra"

letzter Blick von der "Fedra" auf Piräus


36. Tag
Die Fähre erreicht wie versprochen gegen Mittag Venedig. Der Ausblick von der Fähre auf Venedig ist absolut gandios und sonst so nicht zu haben, so daß ich erst relativ spät von Bord komme. Der Autoreisezug geht nicht von Verona, sondern von Bozen. Aber dort will ich nicht hin, denn die Entfernung ist etwas groß und Bozen ist teuer. Als ich nach 200km landschaftlich abwechslungsreicher Fahrt in Moena tanke, sehe ich gegenüber ein Hotel und ein Supermarkt. Das Hotel ist genau meine Preislage (25€) und so bringe ich die Vespa und mich dort schnell unter und gehe in den Supermarkt nebenan um mich mit Abendbrot zu versorgen. Als ich diesen wieder verlasse, beginnt es zu regnen. Da hatte ich aber ein gutes Timing.
Straßenkarte

italienischer Zoll kommt an Board der "Fedra"

Venedig


Friedhofsinsel

Stadion


Blick in den Kanale Grande

Blick auf Seufzerbrücke, Markusplatz, Uhrenturm, Dogenpalast...




37. Tag
Heute Morgen hat es geregnet. Da ich keine Lire mehr hatte, habe ich mich vor das Hotel gestellt. Ich hätte trotzdem wieder in das Hotel gehen können -ich wurde sogar darum gebeten- aber ich genoss lieber zwei Stunden frische Luft, bevor es kurz nach Mittag endlich wieder aufhörte zu regnen. Durch eine herrliche Berglandschaft ging es dann noch einmal 50km nach Bozen, wo ich dann - mangels Gepäckaufbewahrungsmöglichkeit - des Rest des Nachmittags auf der Verladestelle zubrachte, anstatt einen Stadtrundgang zu machen. Und so ging es dann abends mit dem Autoreisezug wieder gen Heimat.
Straßenkarte
38. Tag
Der Autoreisezug ist pünktlich morgens in Altona angekommen und so war ich schon kurze Zeit später Zuhause um Haus, Hof, Vespa und mich auf den morgigen Arbeitstag vorzubereiten.

Glücklich wieder daheim nach 4931km. Dafür lieferten die Dinosaurier aus der Steinzeit 172l Benzin und 5,5l öl.
Und morgen geht es wieder zur Arbeit. Nunja.
Wie geht es weiter?
1993 . Vespa Reisen! Tour der Kirchen (CH FL F MC I V RSM A SK H PL)
1995 . Vespa Reisen! Planet Erde- ganz oben (DK FI S N)
1997 . Vespa Reisen! Bei Griechen und Türken (I GR TR) <--> Du befindest dich HIER!
1998 . Vespa Reisen! Feuchtes Inselhopping (NL GB GBM IRL)
1999 . Vespa Reisen! Links des Stiefels (I F TN M)
2000 . Vespa Reisen! Olé und Tee! (F E GB GBJ GBG B NL)
2001 . Mit der Vespa reisen! Bis irgendwie nach Amerika! (DK N IS FO)
2006/1 Vespa Reisen! Berge, Meer, Stuten, Pizza wie Zuhause! (A SLO HR I)
2006/2 Vespa Reisen! Schlittschuhlaufen im Juni! (LT LV EST)
2009/1 Mit der Vespa reisen? Kurztrip Südskandinavien! (DK N S)
2009/2 Kleine Brückentour! (DK S)
Aber prinzipiell ist die Reihenfolge des Lesens egal.
Kommentare, Fragen, Anregungen bitte HIER.
Bearbeitet von CDI, 5. Januar 2012 - 21:18,

















